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Wissen für Profis

Zahlen, Daten, Fakten

61 % der Unternehmen ermöglichen mobiles Arbeiten

Im Jahr 2016 ermöglichen 61 % der Unternehmen in Deutschland mobiles Arbeiten, indem sie ihren Beschäftigten mit einem mobilen Internetzugang über ein tragbares Gerät (zum Beispiel Smartphone oder Tablet) ausstatten. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Dabei sind nicht alle Beschäftigten in den Unternehmen mit einem mobilen Internetzugang ausgestattet. In 93 % der Unternehmen mit der Möglichkeit des mobilen Arbeitens kann dies mindestens jeder zehnte Beschäftigte nutzen, bei 36 % dieser Unternehmen mittlerweile sogar über die Hälfte der Beschäftigten. Der Anteil der Unternehmen, die ihren Beschäftigten die Option zum mobilen Arbeiten bieten, steigt mit der Unternehmensgröße. Während 60 % der Kleinstunternehmen (1 bis 9 Beschäftigte) mobiles Arbeiten einrichten, sind es 65 % der kleinen Unternehmen (10 bis 49 Beschäftigte). Bei 83 % der mittelgroßen Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte) ist mobiles Arbeiten möglich. Bei den großen Unternehmen (250 und mehr Beschäftigte) beträgt der Anteil 94 %.

Alkohol und Rauchen: Im Doppelpack besonders riskant

Krebserkrankungen waren im Jahr 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die zweithäufigste Todesursache. Für die Entstehung von Krebs ist Rauchen nach wie vor der wichtigste vermeidbare Risikofaktor. Hierüber informierte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer Pressemitteilung. „Sowohl für das Rauchen als auch für den Alkoholkonsum gilt: Je mehr konsumiert wird, umso höher ist das Risiko für eine Krebserkrankung. Im Doppelpack sind Alkohol und Rauchen besonders riskant", erklärt Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA. „Bei Raucherinnen und Rauchern kann schon der moderate Konsum von Alkohol eher zu einer Krebserkrankung führen als bei Menschen, die nicht rauchen. Die beste Vorbeugung gegen die Entstehung von Krebs ist der konsequente Rauchstopp." Zehn Jahre nach einem Rauchstopp ist zum Beispiel das Lungenkrebsrisiko eines Exrauchers halbiert im Vergleich zu einer Person, die unverändert weiter geraucht hat. Um den Schritt in ein rauchfreies Leben zu erleichtern, bietet die BZgA unter anderem ein Online-Ausstiegsprogramm.

Integration schafft Wachstum

Die Flüchtlinge haben einen positiven Effekt auf die deutsche Konjunktur. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Demnach erhöht die jüngste Zuwanderung das Bruttoinlandsprodukt bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro. In den vergangenen zwei Jahren sind etwa 1,2 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Rund 90 Prozent von ihnen möchten Befragungen zufolge langfristig hier bleiben – mit positiven Auswirkungen auf die Konjunktur. Das liegt sowohl am erhöhten privaten Konsum als auch an den zusätzlichen Staatsausgaben für die Integration. Im gleichen Zeitraum dürfte allerdings auch die Erwerbslosenquote um rund 1,5 Prozentpunkte steigen. Das wirkt sich wiederum negativ auf das jährliche Pro-Kopf-Einkommen aus, das um bis zu 800 Euro sinken könnte. „Wie stark die simulierten Effekte tatsächlich ausfallen, wird maßgeblich davon abhängen, wie gut die Integration in den Arbeitsmarkt gelingt", sagt IW-Experte Tobias Hentze. Dafür müsse in die Qualifizierung von Flüchtlingen investiert werden. Denn während fast jeder fünfte Asylbewerber studiert hat, haben mindestens ebenso viele nur eine Grundschule oder überhaupt keine Schule besucht.