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Zahlen, Daten, Fakten

Gesunde Ernährung schützt auch das Gehirn

Eine gesunde Ernährung kann das Risiko kognitiver Einschränkungen und demenzieller Erkrankungen im Alter verringern. Hierüber informiert das Deutsche Ärzteblatt in einer Pressemitteilung. Wissenschaftler um Andrew Smyth von der McMaster University im kanadischen Hamilton haben für ihre in der Zeitschrift Neurology erschienenen Studie die Daten von zwei großen Untersuchungen zur Wirkung blutdrucksenkender Medikamente neu ausgewertet. Die 27.860 Teilnehmer der Studie aus 40 Ländern waren mindestens 55 Jahre alt, sie litten an Herzerkrankungen oder hatten ein hohes Risiko für die Zuckerkrankheit. Gemessen wurde die geistige Leistung anhand des Mini- Mental-Status-Test (MMST), einem Standardtest zur Diagnose von Demenz und Alzheimer. Das Ergebnis: Die Studienteilnehmer, die sich am gesündesten ernährten, hatten ein um 24 Prozent geringeres Risiko für geistigen Abbau im Vergleich zu denen, die sich besonders ungesund ernährten. Als "gesund" galt dabei eine Diät mit viel Obst, Gemüse, Nüssen oder Eiweiß aus Soja sowie bei tierischen Nahrungsmitteln die Formel "mehr Fisch als Fleisch" – im Gegensatz zum Konsum von zum Beispiel viel frittiertem Essen oder Alkohol.

Fast jede dritte Stelle wird über persönliche Kontakte besetzt

29 Prozent aller Neueinstellungen kommen über die Nutzung persönlicher Kontakte zustande. Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften bringen Arbeitgeber und neue Mitarbeiter bei 14 Prozent der Neueinstellungen zusammen. Ebenfalls bei 14 Prozent der Neueinstellungen führen die Dienste der Bundesagentur für Arbeit einschließlich ihrer Internetangebote zur Stellenbesetzung. Dies zeigt die IAB-Stellenerhebung, eine regelmäßige Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zwölf Prozent der Stellen werden über andere Internet-Jobbörsen als die der Bundesagentur für Arbeit besetzt, elf Prozent über Stellenangebote auf den eigenen Internetseiten der Arbeitgeber, zehn Prozent über Initiativbewerbungen oder Bewerberlisten. Andere Besetzungswege spielen dagegen eine vergleichsweise kleine Rolle. Akademiker werden am häufigsten über Internet-Jobbörsen eingestellt. Bei ihnen stehen die persönlichen Kontakte erst an zweiter Stelle. Bei Personen mit mittlerer Qualifikation sind persönliche Kontakte und die klassischen Stellenangebote in Zeitungen und Zeitschriften die dominierenden Besetzungswege. Bei ungelernten Arbeitskräften folgen nach den persönlichen Kontakten die Dienste der Bundesagentur für Arbeit.

„Rente mit 63": Überwiegend männlich

Die abschlagsfreie „Rente mit 63" wurde in den vergangenen eineinhalb Jahren rege in Anspruch genommen. Das zeigen die Antragszahlen, die die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Rheinland nun für eine Bilanz nach den ersten 18 Monaten vorlegt. Demnach haben seit Einführung Mitte 2014 bis Ende 2015 insgesamt 18.595 Menschen allein beim rheinländischen Rentenversicherungsträger einen Antrag auf die abschlagsfreie „Rente mit 63" gestellt. Und die ist überwiegend männlich: So beantragten 15.381 Männer die Rente für besonders langjährig Versicherte; ihnen stehen gerade einmal 3.214 Frauen gegenüber. Somit wurden 82,7 Prozent der Anträge von Männern und lediglich 17,3 Prozent der Anträge von Frauen gestellt: „Die Altersjahrgänge der hier betroffenen Frauen kommen aufgrund ihrer niedrigen Erwerbsbeteiligung seltener als Männer auf die notwendigen 45 Beitragsjahre", erläutert dazu die zuständige Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Rheinland, Annegret Kruse.