Warum Führung so entscheidend ist
Ein Montagmorgen. Das Team sitzt im Meetingraum, Kaffeebecher in der Hand, Blick auf die Präsentation. Die Stimmung? Könnte besser sein. Zwischen Termindruck, neuen Projekten und ständigen Änderungen fehlt vielen der Überblick – und vor allem das Gefühl, gehört zu werden. Dann betritt die Führungskraft den Raum: freundlich, aufmerksam, klar in ihrer Kommunikation. Sie fragt nicht zuerst nach Zahlen, sondern nach der Stimmung im Team. Und plötzlich ändert sich etwas.
Solche Momente zeigen: Führung ist mehr als Organisation – sie ist Beziehungsarbeit.
Unsere Studie „Arbeiten 2025“ belegt, wie groß der Einfluss von Führungsverhalten wirklich ist: Mehr als jede*r 5. berichtet von Problemen mit der Führungsebene, etwa durch mangelnde Kommunikation oder fehlendes Vertrauen. Wo dagegen transparent, empathisch und wertschätzend geführt wird, steigt nicht nur die Motivation, sondern auch die psychische Gesundheit.
Führungskräfte, die ihre Teams ernst nehmen und ihnen Freiräume geben, schaffen die Grundlage für Vertrauen, Kreativität und Leistungsfähigkeit. Gerade in Zeiten von Homeoffice, Digitalisierung und Fachkräftemangel ist gesunde Führung kein „Soft Skill“ mehr, sondern eine zentrale Zukunftskompetenz.