So beeinflusst die Ernährung deine Laufleistung
Dein Körper braucht zum Laufen ausreichend Energie. Aber: Zu voll darf der Bauch auch nicht sein. Und genau hier liegt die Crux: Denn wenn du deinen Körper optimal fürs Training vorbereiten willst, kommt es auf die richtige Auswahl und den richtigen Zeitpunkt des Essens an.
Das hat physiologische Gründe: Wenn du läufst, schaltet sich dein Körper in den „Leistungsmodus“. Denn er benötigt jetzt besonders viel Blut in deinen Muskeln. Woher nimmt er das? Er zieht Anteile des Bluts aus dem Verdauungstrakt ab und fährt dadurch automatisch auch deine Verdauung herunter.
Das ist der Grund, warum ein voller Bauch beim Laufen so unangenehm werden kann. Denn der gesamte Magen-Darm-Trakt ist beim Sport auf Sparflamme gesetzt.
Die ständigen Auf- und Abbewegungen beim Joggen belasten Magen und Darm bei jedem Schritt zusätzlich und führen so zu den typischen Beschwerden, wie z. B.:
- Magenkrämpfe
- Sodbrennen
- Durchfall
- Blähungen
- Übelkeit
- Seitenstechen
Entscheidend dabei ist natürlich auch die Wahl des Essens: Manche Lebensmittel liegen von Natur aus schwerer im Magen und können dich beim Laufen regelrecht ausbremsen, wenn das Timing nicht stimmt. Und hey, auch dein eigenes Körpergefühl spielt eine Rolle. Denn jede*r Läufer*in reagiert ganz individuell auf die verschiedenen Nahrungsmittel.