Warm-up vor deinem Padel-Match
Ein kurzes Aufwärm-Programm gibt deinem Körper Zeit, sich auf das Spiel einzustellen. Das senkt auch das Verletzungsrisiko.
1. Allgemeine Aktivierung (3-4 min)
Als erstes bringst du deinen Kreislauf in Schwung. Laufe locker entlang der Grundlinie, mal seitwärts, mal vorwärts und rückwärts. Ergänze das durch Kreisbewegungen mit den Armen und wechsle nach etwa 20-30 s die Richtung. Für mehr Dynamik kannst du danach kleine Hüpfer auf dem Vorfuß machen: Stelle dir dafür vor, du würdest locker Seilspringen – nur ohne Seil.
2. Mobilisation (3 min)
Jetzt bereitest du deine Gelenke auf die Bewegungen im Spiel vor. Kreise langsam die Hüfte und wechsle nach einigen Wiederholungen die Richtung. Mache anschließend Ausfallschritte nach vorne und drehe dabei den Oberkörper zur Seite des vorderen Beins. Auch die Handgelenke brauchen ein Warm-up: erst kreisen lassen, dann die Hände bei gestreckten Armen nach oben und unten bewegen.
3. Koordination und Beinarbeit (2-3 min)
Padel lebt von schnellen Richtungswechseln – genau das trainierst du jetzt. Bewege dich in leichter Kniebeuge mit kleinen, schnellen Sidesteps entlang des Netzes. Mit einem kleinen Sprung auf Zehen und Ballen (dem sogenannten Split-Step) kannst du die Reaktion auf den nächsten Ball simulieren. Ergänze das durch kurze, schnelle Antritte über 2-3 m, bevor du wieder locker zurückgehst.
4. Schlagvorbereitung mit Ball (2-3 min)
Zum Abschluss gewöhnst du dich an Ball und Schläger. Starte mit der Rückwand: Spiele den Ball auf deiner eigenen Seite so, dass er vor dir aufspringt und von der Wand zurückkommt. Von dort spielst du ihn kontrolliert weiter – abwechselnd mit Vor- und Rückhand. Anschließend kannst du dich locker mit deiner Partnerin oder deinem Partner weiter einspielen. Achte dabei auf einen sauberen Treffpunkt. Erste kontrollierte Bälle am Netz helfen dir, ein besseres Gefühl für Timing und Ballkontrolle zu entwickeln.