So viele Männer sind von Erektionsstörungen betroffen
Erektionsstörungen sind keine Seltenheit: Schätzungen zufolge sind in Deutschland mehrere Millionen Männer betroffen. Wie viele es genau sind, lässt sich allerdings schwer sagen. Viele sprechen aus Scham nicht darüber und suchen keine ärztliche Hilfe. Expert*innen gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Übrigens: Nicht nur Erektionsstörungen können das Sexleben belasten, auch vorzeitiger Samenerguss ist ein häufiges Problem.
Während bei jüngeren Männern oft psychische Faktoren wie Stress, Leistungsdruck oder Beziehungsprobleme im Vordergrund stehen, spielen mit zunehmendem Alter körperliche Ursachen eine größere Rolle.
Ab 60 Jahren häufen sich bei Männern regelmäßig Schwierigkeiten, eine Erektion zu bekommen oder aufrechtzuerhalten. Risikofaktoren sind vor allem chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Leiden, aber auch Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel und übermäßiger Alkoholkonsum.
Wichtig: Erektionsprobleme können ein frühes Warnsignal für Gefäßerkrankungen sein. Manchmal zeigen sie sich sogar, bevor Herz- oder Kreislaufprobleme spürbar werden. Deshalb lohnt es sich doppelt, Beschwerden ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen.