Was ist das Restless-Legs-Syndrom?
Kopf und Körper sind müde, aber die Beine kommen einfach nicht zur Ruhe: Typisch für das Restless-Legs-Syndrom (RLS) ist der starke Drang, die Beine zu bewegen. Dazu kommen oft unangenehme Gefühle in den Beinen, z. B.:
- Kribbeln
- Ziehen oder Brennen
- Druck- oder Spannungsgefühl
- Jucken
- Hitze- oder Kältegefühl
- Schmerzen oder Krämpfe
Die Symptome der neurologischen Erkrankung zeigen sich v. a. abends, nachts oder auch tagsüber bei Ruhe. Viele Patient*innen belastet, dass sie nachts nicht ein- oder durchschlafen können. Auch deshalb, weil sie selten liegen bleiben können. Denn Bewegung lindert die Beschwerden für kurze Zeit.
Laut dem Bundesministerium für Gesundheit haben Schätzungen zufolge 3-10 % der Menschen in Europa und Nordamerika das Restless-Legs-Syndrom. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, auch bei Kindern. Mit zunehmendem Alter wird sie aber häufiger. Frauen erkranken etwa doppelt so oft an RLS wie Männer.
Wie genau sich RLS anfühlt und wie stark die Beschwerden sind, kann sehr unterschiedlich sein. Die Symptome beschränken sich daher auch nicht immer auf die Beine: Kribbeln, Ziehen oder Spannungsgefühle können auch in den Armen, der Brust oder anderen Körperregionen auftreten.