Ideen für Kinder: Draußenspiele für kleine Wanderer*innen
Kinder lieben Aufgaben
Ab Grundschulalter freuen sich Kinder über Aufgaben und Herausforderungen: Begeistert spüren sie dann Wegweiser auf, folgen einer Fährte und legen dabei ganz nebenbei ein paar Kilometer zurück. Um die Spannung zu erhöhen, können sich die Eltern „verlaufen". Nun ist der Entdeckergeist der Kids gefragt, um die Familie wieder auf die richtige Route zu führen. Wenn am Ende der Wanderung ein Ziel lockt, umso besser. Das kann beispielsweise eine Burg sein, die ihr gemeinsam besichtigt, oder eine Gastwirtschaft mit Abenteuerspielplatz.
Um die Kleinen bei Laune zu halten, bieten sich zwischendurch kleine Highlights an. Beliebt ist alles, was mit Wasser zu tun hat: ein Bach oder ein See etwa. Hier lohnt es sich, eine Pause mit einem Picknick einzuplanen. Während die Kids damit beschäftigt sind, Staudämme zu bauen oder Wasserläufer zu fangen, können die Eltern eine Weile die Füße hochlegen.
Kinder sind Forscher*innen
Da eine Wanderung zugleich eine Entdeckungstour durch die Natur ist, solltest du ein paar Forscher-Utensilien einpacken. Dazu gehören vor allem:
- Lupe
- Taschenmesser
- Fernglas
- Vielleicht noch Kompass und Taschenlampe
Wer ein Bestimmungsbuch besitzt, kann das ebenfalls einstecken – und eine Menge unterwegs lernen. So lässt sich vor Ort sagen, welcher Vogel im Gebüsch singt und welcher Baum am Wegesrand wächst. Viele Kinder lieben es, Werkzeug und Fundsachen selbst zu tragen. Für diesen Zweck gibt es leichte Wanderrucksäcke speziell für Kinder, die notfalls von Mama oder Papa verstaut werden können.
Geocaching und Wander-Apps
Ältere Kinder sind zwar schon bessere Wandernde, aber auch anspruchsvoller bei den Abenteuern – und ab einem gewissen Alter braucht es manchmal jetzt erst recht Überzeugung zum Wandern.
Abenteuer und ein bisschen Gaming-Faktor sind dann umso mehr gefragt. Wie wäre es z. B. mit einer Nachtwanderung, einer Übernachtung in einer Hütte oder einer Runde Geocaching mit Kindern? Dafür benötigst du zur Vorbereitung die Koordinaten eines Caches sowie ein GPS-Gerät oder eine entsprechende App für das Smartphone. Die Koordinaten bekommst du auf Geocaching-Plattformen im Internet. Manche Caches enthalten zudem Gegenstände, die man entnehmen und gegen andere, gleichwertige ersetzen kann.
Auch sonst hat sich das Smartphone vielfach zu einem Begleiter entwickelt, der Kindern die Wandertour spannender macht. Kostenlose Apps für familiengerechte Wandertouren helfen bei der Routenwahl sowie unterwegs. Mit wenigen Klicks auf den Touchscreens liegen Informationen zur Strecke sowie Sehenswürdigkeiten am Wegesrand auf der Hand. Älteren Kindern kannst du – zumindest teilweise – die Führung überlassen; das stärkt ihre Selbstwirksamkeit.