Hilfe in Anspruch nehmen
Du darfst entscheiden: Wenn du erst einmal mit jemand anderem reden möchtest, ist auch das in Ordnung. Es gibt viele offizielle Stellen, an die du dich wenden kannst und wo dir Menschen zur Seite stehen werden. Von deinen Vertrauenslehrer*innen in der Schule über sozialpädagogische Dienste oder Anlaufstellen von Staat und sozialen Trägern.
Wichtig ist: Hol dir Hilfe! Niemand sollte so eine wichtige und emotionale Situation allein durchstehen müssen. Egal, wie du dich mit deiner Schwangerschaft fühlst – die Hilfe einer Schwangerschaftsberatungsstelle in Anspruch zu nehmen, ist eine gute Idee. Die Beraterinnen und Berater sind mit den vielfältigen Sorgen Schwangerer vertraut und unterliegen der Schweigepflicht. Auch der werdende Vater und deine Eltern sollten sich beraten lassen, um mit dir gemeinsam die anstehenden Aufgaben anzugehen.
Falls du jugendlich und schwanger bist, ist das Jugendamt eine wichtige Anlaufstelle. Dort kannst du finanzielle Hilfen beantragen, außerdem werden Sorgerechts- und Unterhaltsfragen geklärt. Auch bei einer eventuell anstehenden Wohnungssuche, der Unterbringung in einem Mutter-Kind-Heim oder der Suche nach einem Kinderbetreuungsplatz hilft dir das Jugendamt.
Wir haben dir einige Anlaufstellen aufgelistet, an die du dich bundesweit wenden kannst: