Getränk mit frischen Früchten - pronova BKK

Weniger Zucker trinken

Der Verzehr von Softdrinks steigt zunehmend und damit leider auch das Übergewicht in Deutschland. Lerne jetzt viele leckere und gesunde Alternativen kennen.

Auf einen Blick

  • Wasser ist die beste Alternative
  • Kokoswasser: gesund aber mit Zucker
  • Grün- & Schwarz-Tee plus Kaffee in Maßen
  • Alkohol vermeiden
  • Eistee & Saftschorle selber machen

Trinkgenuss mit weniger Zucker – Lecker und gesund

Mit durchschnittlich 120 Liter Softdrinks pro Kopf und Jahr hat der Konsum von Zuckergetränken in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Damit steigt auch das Durchschnittsgewicht der Deutschen. Beim Essen ist ein hundertprozentiger Verzicht auf Zucker zugegeben schwierig, denn viele Gerichte enthalten versteckte Zucker. Bei Getränken ist die Sache allerdings klarer. Hier lässt sich der Hebel zu einer zuckerärmeren Lebensweise gut ansetzen.

Süße Getränke wie Softdrinks, Eistees oder Fruchtsäfte haben jede Menge Kalorien, aber keinen Sättigungseffekt. Im Gegenteil: Der hohe Zuckerkonsum facht das Hungergefühl sogar noch an. Das liegt daran, dass der Blutzuckerspiegel stark ansteigt, jedoch auch rasch wieder abfällt. Wir fallen dann in ein Loch, brauchen die nächste Dosis Zucker und bekommen Heißhunger auf Ungesundes. Wer gern süß trinkt, isst nachweislich auch süßer.

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Wasser – der Durstlöscher Nummer eins

Wasser steht als Durstlöscher unangefochten an erster Stelle. Eineinhalb bis zwei Liter täglich solltest du trinken, um ausreichend hydriert zu sein. Leitungswasser ist die preiswerteste Variante, Mineralwasser enthält aber deutlich mehr wichtige Mineralstoffe. Falls dir Wasser auf Dauer zu langweilig ist, kannst du es mit ein paar Ingwer- oder Zitronenscheiben sowie frischen Stängeln von Minze oder Zitronenmelisse aufpeppen.

Trendgetränk Kokoswasser

Zu den gesünderen Alternativen unter den Getränken zählt auch das Kokoswasser. Es stammt aus der grünen, unreifen Kokosnuss. Kokoswasser ist klar, hat eine angenehme natürliche Süße und bietet viele gesunde Inhaltsstoffe. Dennoch: Auch Kokoswasser enthält Zucker (ungefähr halb so viel wie Softdrinks) und sollte deshalb nicht als Standardgetränk gewählt werden.

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Grüner und Schwarzer Tee sowie Kaffee in Maßen

Schwarztee, Grüntee oder Kaffee bleiben ohne Zucker zwar kalorienfrei, sind jedoch als Dauergetränk nicht geeignet, da viel Koffein enthalten ist. Beschränke den Konsum am Besten auf wenige Tassen täglich. Bei ungesüßten Frücht- oder Kräutertees sieht das anders aus: Sie sind sehr gesund und du kannst davon so viel trinken, wie du magst. Starte am besten mit einer großen Kanne in den Tag.

Diät- oder Light-Getränke: Böse Falle

Zuckerfreier Genuss ohne Reue hört sich zu schön an, um wahr zu sein? Ist es auch. Denn Light-Getränke sind hoch verarbeitete Industrieprodukte mit verschiedenen Süßstoffen, deren negative Auswirkungen auf die Gesundheit noch nicht bis ins Letzte geklärt sind. Fest steht allerdings, dass sie dem Gehirn über den süßen Geschmack die Zufuhr von Energie nur vorgaukeln. So steigt die Lust auf Süßes und damit auch das Gewicht.

Eistee lieber selbst herstellen

Gerade im Sommer hat man oft Lust auf einen leckeren Eistee. Fertige Eistees enthalten allerdings eine Menge Zucker. Auf Basis von aufgebrühten Kräuter- oder Früchtetees kannst du dir durch die Zugabe von frischen Kräutern, Zitronenscheiben und Eiswürfeln leckere und erfrischende Eistees selbst machen.

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Fruchtsäfte ab und an sind okay

Frisch gepresste Obstsäfte enthalten viele Vitamine und gesunde sekundäre Pflanzenstoffe – aber leider auch in etwa genauso viel Zucker wie Softdrinks. Du musst aber nicht auf dein gelegentliches Glas Orangensaft zum Frühstück verzichten. Nur als Dauergetränk sind Fruchtsäfte nicht geeignet.

Energydrinks sind ungeeignet

Sie kommen in bunten Dosen fröhlich daher und versprechen schnelle Energie. Das enthaltene Koffein allerdings sorgt neben anderen zweifelhaften Inhaltsstoffen für Konzentrationsstörungen, Unruhe und erhöhte Reizbarkeit. Diese süßen Getränke sind überhaupt nicht zu empfehlen und schon gar nicht als Durstlöscher geeignet.

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Alkoholische Mischgetränke sind schädlich

Durch ihre kunterbunte Farben und oft süßen, fruchtigen Geschmack sind alkoholische Mischgetränke sehr verlockend. Doch sie enthalten oft gesundheitlich bedenkliche Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe und sind alles andere als ein Erfrischungsgetränk. Der enthaltene Alkohol entfaltet in Verbindung mit dem Zucker auch in kleinen Mengen sein schädliches Potenzial.

Saftschorlen sind ein guter Einstieg in den Zuckerausstieg

Falls du bisher viel zuckerhaltige Getränke zu dir genommen hast, ist es klar, dass dir der Ausstieg schwer fällt. Saftschorlen können ein guter Einstieg in ein gesünderes Trinkverhalten sein: Einfach nach und nach den Saftanteil reduzieren, bis nur noch klares Wasser den Durst vertreibt.

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