Was ist die Prämenopause?
Dein Zyklus ist plötzlich anders als sonst. Dazu schläfst du schlechter, bist schneller genervt oder fühlst dich irgendwie nicht mehr ganz wie du selbst. Du fragst dich vielleicht, was mit dir und deinem Körper los ist. Sei dir bewusst: Du bildest dir das nicht ein. Hinter solchen Veränderungen kann die Prämenopause stecken, also die Zeit, in der sich dein Hormonhaushalt langsam verändert, bevor die eigentlichen Wechseljahre erreicht sind. Das ist keine Krankheit. Aber es kann ganz schön verunsichern. Vor allem, wenn Beschwerden diffus sind und du nicht genau weißt, ob das noch normal ist, was das für deinen Körper bedeutet und ob du jetzt überhaupt noch schwanger werden kannst.
Deswegen ordnen wir das Ganze jetzt ein: Mit Prämenopause ist die Phase gemeint, in der sich dein Körper hormonell langsam verändert, die Menopause selbst, also deine allerletzte Regelblutung, aber noch nicht erreicht ist. Deine Eierstöcke arbeiten noch, aber nicht mehr so wie früher. Dadurch geraten die Hormone eher ins Schwanken – und genau das kann sich bemerkbar machen. Die Prämenopause ist also nicht von heute auf morgen da. Sie beginnt schleichend. Und sie fühlt sich auch nicht bei jeder Frau gleich an. Manche merken lange fast nichts, andere spüren schon früh, dass sich etwas verändert.
Viele stellen sich das so vor, als würden die Hormone einfach langsam weniger werden. Tatsächlich ist es oft eher ein Auf und Ab. Mal ist alles okay, mal haut dich eine schlechte Nacht oder ein Stimmungstief ruckzuck aus der Bahn. Genau das macht diese Phase für viele so anstrengend: Sie ist nicht immer eindeutig, nicht immer planbar und oft auch nicht besonders easy.
Ab wann kann die Prämenopause beginnen?
Eine feste Altersgrenze gibt es nicht. Bei vielen Frauen beginnen erste hormonelle Veränderungen in den 40ern, manchmal auch früher. Das heißt aber nicht, dass jede Veränderung des Zyklus automatisch mit der Prämenopause zu tun hat.
Denn natürlich können auch Stress, Schlafmangel, psychische Belastung, Schilddrüse oder andere körperliche Ursachen den Zyklus beeinflussen. Darum lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Vor allem dann, wenn du merkst, dass etwas über längere Zeit anders läuft als sonst.