Unterschiedliche Schwerpunkte
Wie die Studie zeigt, setzen die Geschlechter unterschiedliche Schwerpunkte. So steht für Männer der Computer an erster Stelle (53 Prozent) und für Frauen eher das Smartphone (52 Prozent). Das Mobiltelefon hat insgesamt enorm an Bedeutung gewonnen und ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: Besonders in der Altersgruppe der unter 30-Jährigen kann sich die überwiegende Mehrheit (75 Prozent ) ein Leben ohne Handy nicht mehr vorstellen. Vor vier Jahren konnte nur ein Drittel der weiblichen und männlichen Befragten nicht darauf verzichten, wie eine Vergleichsstudie aus dem Jahr 2017 zeigt. „Im Corona-Lockdown ersetzt das Smartphone persönliche Begegnungen. Über das Gerät lässt sich der Kontakt zu Freunden und Familie halten, soziale Netzwerke bieten zudem Austausch und Zerstreuung“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der pronova BKK. „Mit der intensiven Nutzung von WhatsApp, Instagram und Co. verstärken sich jedoch Gewohnheiten, die im schlimmsten Fall zu langfristigen Abhängigkeiten führen können. Hier kann es helfen, das eigene Nutzungsverhalten zum Beispiel mit einer App zu kontrollieren und bewusst handyfreie Zeiten oder Zonen in den Alltag zu integrieren.“
Wichtiger für beide Geschlechter ist auch der Computer oder das Laptop geworden. 2017 sagten noch 43 Prozent der Deutschen, dass sie ohne ihren Rechner nicht leben könnten, heute sind es sechs Prozentpunkte mehr. Der Partner oder die Partnerin stand vor vier Jahren noch mit 51 Prozent für beide klar an erster Stelle. In der aktuellen Befragung rutscht die bessere Hälfte auf den dritten Platz der Prioritätenliste.