Mithilfe von KI läuft die Arbeit heute in vielen Unternehmen schneller. 4 von 10 Beschäftigten nutzen die Tools inzwischen regelmäßig, häufig gefördert durch Software-Lizenzen und Schulungen des Arbeitgebers. Die Mehrheit erledigt etwa Routineaufgaben schneller und hat mehr Zeit für anspruchsvolle Tätigkeiten. Zudem macht mehr als die Hälfte der KI-Nutzer*innen häufiger überpünktlich Feierabend.
Doch die Entlastung hat auch Haken: Die Arbeit mit KI wird von vielen Arbeitnehmer*innen als fehleranfälliger empfunden. 2 von 3 KI-Nutzer*innen sagen, dass der Aufwand, Ergebnisse zu prüfen und zu korrigieren, gestiegen ist. „KI kann den Arbeitsalltag gesünder machen: Wenn monotone Aufgaben reduziert werden, die Informationsflut sinkt und kreative Prozesse unterstützt werden, entlastet das unsere kognitiven Ressourcen und kann Stress senken“, sagt Patrizia Thamm, Wirtschaftspsychologin und Resilienz-Trainerin der Pronova BKK. „Wird die gewonnene Zeit aber gleich wieder mit neuen Aufgaben gefüllt und die Erwartungen an die eigene Leistung steigen weiter, kann das zum sogenannten Techno-Stress führen.“