Corona: Verhaltensregeln bei sozialen Kontakten

Darf ich meine Freundin und meinen Freund so begrüßen wie früher? Mit herzlicher Umarmung und einem Küsschen? Für viele ist das Thema Corona und soziale Kontakte mit Unsicherheiten verbunden. Denn das Leben in einem Haushalt, das Einkaufen und besonders der Umgang mit Pflegebedürftigen bergen immer noch das Risiko einer Ansteckung. Hier findest du die wichtigsten Verhaltensregeln, um dich und andere zu schützen.

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Darf ich meine Freundin und meinen Freund so begrüßen wie früher? Mit herzlicher Umarmung und einem Küsschen? Für viele ist das Thema Corona und soziale Kontakte mit Unsicherheiten verbunden. Denn das Leben in einem Haushalt, das Einkaufen und besonders der Umgang mit Pflegebedürftigen bergen immer noch das Risiko einer Ansteckung. Hier findest du die wichtigsten Verhaltensregeln, um dich und andere zu schützen.

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Zu Hause in der Familie

In der Wohnung ist ein engerer Kontakt meist nicht zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, durch regelmäßiges Lüften immer wieder für einen guten Luftaustausch zu sorgen. So haben Viren keine Chance, sich in großer Konzentration anzusammeln. Regelmäßiges Händewaschen ist weiterhin super wichtig, um das Risiko einer Infektion klein zu halten.

Freunde mit Fahrrädern
Freunde mit Fahrrädern

Freunde treffen

Das Treffen mit Freunden, auch in größeren Gruppen, haben viele Menschen lange vermisst. Absolut verständlich, dass man sich im Überschwang der Gefühle umarmen und drücken möchte. Doch das birgt nach wie vor Risiken. Herzlichkeit und Freude lassen sich auch über ein Lächeln und offene Worte ausdrücken.

Win-win-Situation: In der warmen Jahreszeit macht es Spaß, sich draußen im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu treffen. Und an der frischen Luft ist das Infektionsrisiko eher gering.

Einkaufen gehen

Einkaufen ist in Zeiten von Corona kein Event, aber dennoch – wie zu allen Zeiten – eine Notwendigkeit. Und klar, macht es auch mal Spaß und ist ein netter Ausgleich. Wichtig: Einen Mindestabstand zu anderen Personen einhalten und nicht drängeln.

Oder du gehst zum Einkaufen am besten allein in den Supermarkt. Nicht vergessen: Wer kleine Kinder hat, sollte diese nicht unbeaufsichtigt zu Hause oder gar bei großer Hitze im Auto auf dem Parkplatz lassen. Meist lieben sie es sowieso: Kleinere Kinder können im Einkaufswagen sitzen, so laufen sie nicht auf eigene Faust durch den ganzen Supermarkt.

Viele Supermärkte halten im Eingangsbereich Desinfektionsmittel bereit. Super praktisch, denn diese kannst du ganz leicht nutzen, um dich und andere zu schützen. Theoretisch können sich auch auf den Griffen der Einkaufswagen Viren tummeln und die Gefahr einer Schmierinfektion bergen. Allerdings können sich die Viren auf trockenen Oberflächen nicht gut halten. Dennoch ist es wichtig, die Hände gründlich zu waschen, sobald du wieder an der frischen Luft oder zu Hause bist.

Hotspots: Krankenhaus, Arztpraxis, Pflegeheim

Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeheime bergen zu allen Zeiten ein höheres Infektionsrisiko. Doch die Gefahr, sich in der Arztpraxis oder im Krankenhaus mit Corona zu infizieren, ist inzwischen stark minimiert, denn der verantwortungsvolle Umgang mit dem ansteckenden Virus ist dort Routine.

Wichtige Vorsorgemaßnahmen wie das Messen der Temperatur bei allen Personen, die ein Krankenhaus betreten, und das Tragen professioneller Schutzmasken sind Standard. Du brauchst dich nicht in einer Höhle zu verkriechen: Schieb Arztbesuche nicht aus Angst vor Ansteckung auf. Dadurch könnte nämlich die nötige Behandlung anderer Erkrankungen verschleppt werden. Auch Operationen werden wieder durchgeführt.

Für stationäre Aufenthalte ist Vorsorge getroffen:

  • Die Betten haben einen Mindestabstand.
  • Die Essenszubereitung und -verteilung entspricht höchsten hygienischen Anforderungen.
  • Durch Lüften der Räume wird für einen Luftaustausch gesorgt.

Dennoch sollte jeder verantwortungsbewusst handeln, der eine Praxis oder ein Krankenhaus betritt. Bitte sei achtsam: Abstand und Handhygiene haben oberste Priorität, denn Personen mit anderen Erkrankungen sind immer in ihrer Immunabwehr geschwächt und daher besonders gefährdet.

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