Aber wann werden gelegentliche Freuden zu Gewohnheiten, die sich nicht mehr so leicht ablegen lassen? Und wer ist besonders anfällig für welche Verlockung? Wir wollten wissen, wie es um das Suchtverhalten der Deutschen bestellt ist.
Dabei haben wir natürlich auch danach gefragt, wie die Corona-Krise das Verhalten der Menschen verändert. Sind Frauen, Männer, Jüngere und Ältere in der Pandemie anfälliger für den Konsum von Genussmitteln geworden? Nutzen sie angesichts von Kontaktbeschränkungen verstärkt digitale Medien? Und welche Rolle spielen soziale Netzwerke im Lockdown?
Mit unserer Studie möchten wir zeigen, wie sich der Konsum und die Nutzung potenzieller Suchtmittel in den vergangenen Jahren entwickelt haben und welchen Einfluss die Corona-Pandemie aktuell darauf hat. Dabei ist auch der Vergleich mit den Ergebnissen unserer Sucht-Studie aus dem Jahr 2017 sehr hilfreich.
Uns ist es wichtig, Verständnis für das Suchtverhalten anderer zu wecken und zugleich zur Selbstreflexion anzuregen. Wir möchten, dass die Menschen an sich selbst beobachtete Verhaltensmuster besser einordnen können und zeitliche Entwicklungen erkennen.
Unsere Aufgabe als Krankenkasse ist es, für die Menschen da zu sein. Wer in eine Suchtproblematik gerät, soll schnell Hilfe von uns erhalten.