Gravierende Veränderungen
Für 77 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich das Leben durch die Pandemie gravierend und nachhaltig verändert – für die Mehrheit war diese Veränderung negativ. Die Generation Corona hat es derzeit nicht leicht: Monatelang geschlossene Schulen und Hochschulen, eingeschränkte soziale Kontakte und hinzu kommen noch Sorgen um die berufliche Zukunft. „Die 16- bis 29-Jährigen befinden sich während der Corona-Krise in entscheidenden Entwicklungsstufen. Die gravierenden Einflüsse der Lockdowns treffen sie besonders stark, wenn sie erwachsen werden, ihren Abschluss machen, den Berufseinstieg planen“, sagt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt bei der Pronova BKK.
Schülerinnen und Schüler sowie junge Akademikerinnen und Akademiker spüren die Folgen der Krise am deutlichsten. Von ihnen sagen 82 Prozent, dass sich ihr Leben seit Beginn der Pandemie massiv verändert hat. Demgegenüber hat sich der Alltag nur für 67 Prozent der Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger ohne Studium gravierend verändert, ihnen gibt der bestehende Job vermutlich noch Halt.