Cranberry: Die Powerfrucht für deine Gesundheit

Dass Cranberrys super gesund sind, ist keine neue Erkenntnis: Schon die Ureinwohner*innen Nordamerikas wussten um die nützlichen Eigenschaften der kleinen roten Beeren. Hier erfährst du alles über die Powerfrucht.

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Dass Cranberrys super gesund sind, ist keine neue Erkenntnis: Schon die Ureinwohner*innen Nordamerikas wussten um die nützlichen Eigenschaften der kleinen roten Beeren. Hier erfährst du alles über die Powerfrucht.

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Die bewegte Geschichte der Cranberry

Die Bezeichnung „Cranberry“ lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen - und kommt aus dem Deutschen: Die Form der Cranberry-Blüte erinnert an den Schnabel eines Kranichs. Deshalb sprach man früher auch von der „Kranichbeere“. Der alte Name ist in „Cranberry“ erhalten und inzwischen in englischer Form auch bei uns in Gebrauch.

Während Cranberrys in den USA getrocknet, in Säften und als Sauce schon lange in zahlreichen Gerichten zum Einsatz kommen, sind sie in deutschen Küchen bisher seltener anzutreffen. Dabei sind sie echte Superfrüchte – im wahrsten Sinne des Wortes.

Gegen Zahnbelag und hohen Blutdruck: Das können Cranberrys

Zunächst einmal enthalten Cranberrys verschiedene Nährstoffe, unter anderem Natrium, Kalium und Phosphor. Mit 6 bis 10 mg pro 100 Gramm Früchte liefern sie dir außerdem ähnlich viel Vitamin C wie Äpfel.

Die Liste ihrer Präventions- und Heilwirkungen hat es so richtig in sich:

  • Cranberrys können z. B. helfen, Herzkreislauferkrankungen vorzubeugen und den Blutdruck zu senken.
  • Auch bei der Prävention von Harnwegsinfekten, die zu lästigen Nieren- und Blasenentzündungen führen können, sind sie echte Wunderwaffen.
  • Deine Zähne haben auch etwas davon: Cranberrys wirken gegen verschiedene schädliche Bakterien im Mundraum und können auf Dauer der Bildung von Zahnbelag und Parodontose vorbeugen.
  • Sogar das Wachstum von Lungen- und Darmtumoren sowie Leukämiezellen kann die „großfrüchtige Moosbeere“, wie sie auf Deutsch auch heißt, bremsen.

Wow – ganz schön beeindruckend, oder?

Cranberrys: Klasse Ergänzung zur medizinischen Behandlung

Die tollen Eigenschaften der Cranberry sind in zahlreichen Studien belegt und lassen sich ganz konkret auf verschiedene Teile der Früchte zurückführen. Deswegen ist die frische Cranberry immer am gesündesten. Kauf statt Pulvern, Tabletten und Kapseln also am besten naturbelassene Beeren. Findest du keine frischen Cranberrys, probiere doch mal die tiefgekühlte Variante oder Cranberry-Saft mit 100% Fruchtgehalt – auch super lecker.

Wie bei allen Themen rund um gesunde Ernährung gilt auch hier: Cranberrys können eine medizinische Behandlung ergänzen, aber nicht ersetzen.

In Deutschland bekommst du frische Cranberrys zwischen Oktober und Dezember. Mit vielen leckeren Rezepten kannst du deiner Winterküche so ganz easy einen fruchtigen Kick verpassen. Zum Beispiel mit unserem Rezept für eine winterliche Cranberry-Suppe. Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Rezept-Idee: Winterliche Cranberry-Suppe

Das brauchst du:

  • 500 g Möhren
  • 150 g Kartoffeln
  • 1-2 Petersilienwurzeln
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Butter
  • 2 TL Currypulver
  • 1 EL Kurkuma
  • 1 Liter Gemüsebrühe
  • 150 g Cranberrys (frisch oder tiefgekühlt)
  • 1 EL Zucker
  • 200 g Sauerrahm (ersatzweise Naturjoghurt)
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL Ahornsirup
  • Frischen Schnittlauch (in Röllchen geschnitten)

Und so leicht geht’s:

1. Zuerst die Petersilienwurzeln schälen und hacken, die Zwiebel fein würfeln.

2. Dann dünstest du die Zwiebeln mit 2 EL Butter, dem Currypulver und dem Kurkuma an. Gib das gehackte Gemüse, die Hälfte der Cranberrys und ½ EL Zucker hinzu und lass das Ganze noch etwas dünsten.

3. Anschließend gießt du die Gemüsemischung mit der Brühe auf und lässt alles köcheln, bis das Gemüse und die Cranberrys weich sind.

4. Dann pürierst du die Suppe und brätst die andere Hälfte der Cranberrys mit der restlichen Butter und etwas Zucker an.

5. Gib die gebratenen Beeren in die Suppe, zieh den Sauerrahm oder Joghurt unter und erhitze die Suppe erneut.

6. Mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken, Schnittlauch drüber geben – fertig!

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