Zutaten für 4 Personen
Pro Portion ca. 450 kcal, 12 g Eiweiß, 12 g Fett, 70 g Kohlenhydrate
Pro Portion ca. 450 kcal, 12 g Eiweiß, 12 g Fett, 70 g Kohlenhydrate
| Mengenangaben |
|---|
| 250 g Risotto-Reis |
| 500 g Rote Bete, vorgegart und vakuumverpackt, das spart dir Zeit |
| 2 Schalotten |
| 2 EL Olivenöl |
| 200 ml weißer Traubensaft, ungesüßt |
| 2 EL Zitronensaft (zum Ablöschen) |
| ca. 1,3 l heiße Gemüsebrühe |
| 60 g Ziegenfrischkäse |
| 2 EL Walnüsse, geröstet und gehackt |
| Saft einer 1 Bio-Zitrone zum Abschmecken, Salz, Pfeffer |
Zubereitungszeit ca. 45 min
Schneide die Rote Bete in kleine Würfel. Achtung, Rote Bete färbt sehr intensiv. Daher 3 praktische Tipps: Lege dein Schneidebrett mit Backpapier aus oder verwende ein dunkles bzw. älteres Brett. Trage beim Schneiden eine Schürze, um Flecken auf der Kleidung zu vermeiden. Vor dem Schneiden die Hände mit Speiseöl einreiben. Zitronensaft oder Essigessenz können nach dem Schneiden helfen, die Farbreste zu entfernen. Wenn du empfindliche Hände hast, lieber auf Zitronensaft oder Essig verzichten.
Anschließend die Schalotten fein würfeln und in Öl glasig dünsten, Reis dazugeben und kurz mitrösten. Mit Traubensaft und Zitronensaft ablöschen, einkochen lassen. Nach und nach mit der heißen Brühe ablöschen.
Tipp für alle Risotto-Einsteiger*in: Die Brühe muss beim Zugießen immer heiß bleiben. Kalte Brühe unterbricht den Garprozess, und dann wird der Reis klumpig statt cremig. Lass die Brühe daher am besten in einem 2. Topf köcheln, während du das Risotto rührst.
Nach etwa der Hälfte der Garzeit die Rote-Bete-Würfel dazugeben, das Risotto verfärbt sich jetzt sanft rosa-rot. Keine Sorge wegen der Farbe: Meist sieht dein Risotto am Ende eher zart-rosa statt kräftig rot aus.
Nach insgesamt 20-25 min den Ziegenfrischkäse unterrühren und mit dem Saft der zweiten Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken.
Abschließend kannst du das Risotto mit gerösteten Walnüssen bestreuen und servieren.
Guten Appetit!
Unser Tipp: Zu dem Rote-Bete-Risotto passt ein frischer Feldsalat besonders gut. Mit einem leichten Dressing ergänzt er die Rote Bete wunderbar und sorgt für eine knackige Beilage.
Wusstest Du, dass Rote Bete super gesund ist? Rote Bete färbt nicht nur intensiv, sie enthält auch wertvolle Inhaltsstoffe für deinen Körper: Sie unterstützt die Blutbildung, wirkt blutdrucksenkend, ist antioxidativ und soll sogar entzündungshemmend wirken – und bei sportlicher Leistung helfen.
Du magst es lieber herzhaft-würzig statt erdig-süß? Dann probiere unser Pilz-Risotto-Rezept mit braunen Champignons, Knoblauch und Parmesan. Auch das komplett ohne Alkohol und in derselben Grundtechnik gekocht wie hier.
Risotto ist ein italienisches Reisgericht. Hier wird die Brühe nicht auf einmal zugegeben, sondern immer nur löffelweise. Dadurch gibt der Reis seine Stärke langsam ab. Und genau das sorgt für die typische cremige Konsistenz.
Am besten nimmst du einen Risotto-Reis, z. B. Arborio oder Carnaroli. Beide haben viel Stärke und bleiben trotzdem bissfest, also „al dente“.
Kein Problem. Easy Einkaufshack: Nimm einfach Milchreis. Er hat ebenfalls genug Stärke und ist superpraktisch, günstig und in jedem Supermarkt zu kaufen.
Wichtig: Langkornreis – wie Basmati, Jasmin oder Parboiled – ist nicht geeignet. Ihm fehlt die Stärke.
Nein, im Gegenteil: nicht waschen. Denn sonst wäschst du die Stärke raus. Und die sorgt für die besondere Cremigkeit.
Durch das langsame Zugießen der Brühe gibt der Reis seine Stärke langsamer ab. Dadurch entsteht die cremige Konsistenz. Und zwar, ohne dass du Sahne dazugibst.
Das kommt aufs Rezept an: Mit viel Gemüse, wenig Butter und moderat Käse liegt eine Portion bei 420-455 kcal. Das ist im Rahmen einer ausgewogenen Mahlzeit völlig ok.
Rote Bete enthält den Farbstoff Betanin, der beim Kochen ins Risotto übergeht und beim Verzehr bei manchen Menschen auch den Urin vorübergehend rot färben kann – das ist harmlos.
Ja: Ziegenfrischkäse weglassen oder durch einen pflanzlichen Frischkäse-Ersatz ersetzen, restliche Zutaten bleiben gleich.