Standard-Vorsorge oder Pränataldiagnostik
Neben den regulären Vorsorgeuntersuchungen gibt es eine Reihe zusätzlicher Angebote, die dir mehr Informationen über die Entwicklung und Gesundheit deines Babys liefern können. Diese sogenannten pränataldiagnostischen – also vorgeburtlichen – Untersuchungen sind freiwillig und gehören nicht zur regulären Schwangerschaftsvorsorge. Deshalb lohnt es sich, genau hinzuschauen: Was ist Teil der Routine? Was ist eine zusätzliche Untersuchung? Und was davon ist für dich überhaupt wichtig?
Standard-Vorsorge nach den Mutterschafts-Richtlinien
Diese Untersuchungen gehören automatisch zu deiner Betreuung in der Schwangerschaft und werden vollständig von uns übernommen. Sie verfolgen ein klares Ziel: Risiken früh zu erkennen und deine Gesundheit sowie die deines Babys zu begleiten.
Dazu zählen unter anderem:
- Regelmäßige Vorsorgetermine bei deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme zur Allgemeinuntersuchung einschließlich der Kontrolle von Körpergewicht und Blutdruck – anfangs meist im Abstand von 4 Wochen, später alle 2 Wochen
- 3 Ultraschall-Screenings – je eines pro Trimester, also zwischen SSW 9-12, SSW 19-22 und SSW 29-32
- Blut-, Urin- und Antikörperuntersuchungen
- Beratung zu Ernährung, Lebensstil, Impfungen und Beschwerden
Pränataldiagnostik: Wenn du mehr Informationen wünschst
Pränataldiagnostische Untersuchungen gehen über die reguläre Schwangerschaftsvorsorge hinaus. Sie können Hinweise auf genetische Besonderheiten oder körperliche Auffälligkeiten des ungeborenen Kindes geben. Sie sind hilfreich, wenn du dir zusätzliche Informationen wünschst – oder wenn deine Ärztin bzw. dein Arzt bestimmte Befunde weiter abklären möchte.
Mache dir bewusst: Pränataldiagnostik ist immer freiwillig. Du allein entscheidest, welche Untersuchungen für dich infrage kommen.
In unserer Untersuchungsübersicht findest du alle Standard-Vorsorgeuntersuchungen und pränataldiagnostischen Verfahren mit Zeiträumen und zusätzlichen Hinweisen.