SSW 17 Bewegende Zeiten

In der 17. Schwangerschaftswoche wächst dein Baby kräftig weiter – vielleicht spürst du schon erste Bewegungen und kennst bereits das Geschlecht. Auch dein Körper verändert sich weiter. Lies hier, was bei Beschwerden hilft.

In der 17. Schwangerschaftswoche wächst dein Baby kräftig weiter – vielleicht spürst du schon erste Bewegungen und kennst bereits das Geschlecht. Auch dein Körper verändert sich weiter. Lies hier, was bei Beschwerden hilft.

Das erwartet dich in SSW 17

In der 17. Schwangerschaftswoche befindest du dich am Anfang des 5. Monats und damit im 2. Trimester deiner Schwangerschaft. Ab dieser Woche kannst du die 4. Vorsorgeuntersuchung bei deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme wahrnehmen. Der genaue Zeitpunkt deiner Vorsorgetermine hängt vom errechneten Geburtstermin ab, in der Regel erfolgen die Untersuchungen alle 4 Wochen. Ab der 32. Schwangerschaftswoche geht’s dann alle 2 Wochen zur Vorsorge.

Denk dran: Diese Termine sind nicht nur für die eigentlichen Untersuchungen und gesundheitlichen Checks da. Die Ärzt*innen und Hebammen haben auch eine Pflicht zur Beratung und Information. Stelle in diesem sicheren Rahmen all deine Fragen, die dich beschäftigen.

Dein Baby in SSW 17

Der Fötus wiegt in SSW 17 durchschnittlich 179 g und ist ca. 15,7 cm groß – gemessen vom Scheitel bis zur Ferse (im Mutterpass SFL abgekürzt). Es kann seine Lage in deinem Bauch jederzeit ändern – deine Frauenärztin, dein Frauenarzt oder deine Hebamme kann die genaue Position durch Abtasten bestimmen. Manche Frauen beschreiben erste Bewegungen ihres Kindes als Flattern im Unterbauch. Es ist völlig normal, wenn du noch keine Bewegungen spürst – vor allem, wenn es deine 1. Schwangerschaft ist. Jede Schwangerschaft verläuft individuell, jeder Körper ist anders. Solltest du dir Sorgen machen oder Fragen haben, wende dich an deine Hebamme oder die gynäkologische Praxis.

Körperliche Entwicklung deines Babys

  • Augen und Ohren befinden sich nun fast an ihrer endgültigen Position, und das Baby nimmt Geräusche und Berührungen von außen immer deutlicher wahr.
  • Die Knochen werden immer härter und weniger knorpelig. Doch bis sie so hart wie die Erwachsener sind, dauert es noch eine ganze Weile. Vor allem für die Geburt sind die noch elastischen Knochen von Vorteil.
  • Außerdem bilden sich die Geschlechtsorgane des Babys weiter aus. Bei Mädchen formen sich Gebärmutter und Vagina, bei Jungen entwickeln sich Penis und Prostata weiter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das Geschlecht des Babys beim 2. großen Ultraschall ab SSW 19 zu erkennen. Diese Untersuchung gilt als guter Zeitpunkt für die Geschlechtsbestimmung.
  • Ab SSW 17 baut das Baby langsam eine wärmende Fettschicht auf, um in den ersten Tagen nach der Geburt die Körperwärme regulieren zu können. Sie dient auch als Energiereserve nach der Geburt.

Dein Körper in SSW 17

Die Gebärmutter wächst weiter und reicht nun schon bei vielen Schwangeren bis knapp unter den Bauchnabel – dein Babybauch ist nun von Tag zu Tag besser zu sehen. Vielleicht spürst du ein Ziehen im Unterbauch oder Dehnungsschmerzen der Mutterbänder – so werden die Bänder aus Bindegewebe genannt, die die Gebärmutter im kleinen Becken stabilisieren und an Ort und Stelle halten. Auch kann es zu Verspannungen im Leistenbereich oder im Rücken kommen. Dann tun Massagen und Wärme gut.

Durch den wachsenden Babybauch dehnt sich deine Haut. Die Folge: Spannungsgefühle, möglicher Juckreiz oder erste Dehnungsstreifen an Bauch, Hüfte oder Brüsten. Verwöhne deine beanspruchte Haut mit feuchtigkeitsspendenden Cremes, die milde Inhaltsstoffe wie Glycerin, Hyaluronsäure oder Ceramide enthalten. Auch Massagen mit pflanzlichen Ölen, z. B. Mandel-, Jojoba- oder Kokosöl, sind sehr wohltuend. Sie sollten aber frei von ätherischen Zusätzen sein, die u. a. allergische Reaktionen auslösen können. Lies hier, welche Inhaltsstoffe, du während der Schwangerschaft nicht verwenden solltest.

Was sind die Ursachen für Krampfadern?

In der 1. Schwangerschaft kommt es bei ca. 20–30 % der Frauen zu Krampfadern. Unter den Frauen, die zum 2. Mal oder noch häufiger schwanger sind, entwickelt ca. jede Zweite Krampfadern (Varizen). Es gibt eine genetische Veranlagung: Haben deine Familienmitglieder Krampfadern, steigt auch dein Risiko. Aber auch die körperlichen Veränderungen in der Schwangerschaft können einen Einfluss auf das Venensystem haben und die Entstehung begünstigen. Das Blutvolumen steigt in der Schwangerschaft auf 30–50 % an, um das Gewebe besser mit Sauerstoff zu versorgen. Gleichzeitig erweitern sich aber auch die Blutgefäße. Für das Venensystem bedeutet das eine Belastung: Der venöse Rückfluss in den Beinen ist vermindert, es kommt zum Rückstau. Zusätzlich wirkt die Hormonumstellung auf die Gefäße und kann die Venenwände schwächen. Zuletzt spielt auch das Wachstum der Gebärmutter eine Rolle, die auf die große Bauchvene und die Beckenvenen drückt. Die Folge können Krampfadern sein – erweiterte, verdrehte und oft sichtbare Venen, meistens an den Beinen.

Was hilft gegen Krampfadern und schwere Beine?

Regelmäßige Bewegung, z. B. Gehen, Radfahren oder Schwimmen oder spezielle Venengymnastik wie Fußwippen im Sitzen, fördert den Blutfluss in den Venen.

Wenn du eine Pause machst, leg die Füße hoch. Idealerweise liegen deine Beine höher als das Herz, um den Blutfluss zu unterstützen.

Wenn möglich, solltest du einseitige Belastungen wie langes Stehen oder Sitzen vermeiden.

Sie entlasten die Beine zusätzlich und können das Risiko für Krampfadern verringern.

Umschläge, kalte Beingüsse oder kühlende Salben können Beschwerden, etwa schwere Beine, lindern.

Eine medizinische Behandlung von Krampfadern in der Schwangerschaft ist meist nicht nötig. Üblicherweise bilden sich die Krampfadern in den ersten Monaten nach der Geburt, wenn sich der Hormonhaushalt und der Druck auf die Venen normalisieren, von selbst wieder zurück. Bei anhaltenden Beschwerden kann dir deine Ärztin oder dein Arzt weitere Behandlungen empfehlen.

Gesunde Zähne in der Schwanger­schaft

Während der Schwangerschaft verändert sich nicht nur dein Bauch, sondern dein ganzer Körper – auch die Zähne. Zahnfleischbluten oder leichte Entzündungen (Schwangerschaftsgingivitis) sind deshalb keine Seltenheit. Hormone sorgen dafür, dass dein Zahnfleisch stärker durchblutet und weicher wird. Dadurch haben Bakterien leichtes Spiel.

Worauf du bei der Zahnpflege achten solltest:

  • Putze deine Zähne mind. 2x täglich 2 min lang mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und einer weichen Zahnbürste.
  • Verwende täglich Zahnseide oder Interdentalbürstchen, um die Zahnzwischenräume zu reinigen.
  • Vermeide zuckerhaltige Getränke und Snacks bzw. reduziere den Konsum deutlich.
  • Geh zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung und vereinbare zusätzlich einen Termin für eine professionelle Zahnreinigung, um das Risiko für Entzündungen zu minimieren. Die Zahnreinigung bringt dir 30 € im Rahmen unseres Bonus.

Diese Untersuch­ungen stehen in SSW 17 an

Ab der 17. Schwangerschaftswoche steht die 4. Vorsorgeuntersuchung bei deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme an. Bei dieser Untersuchung wird u. a. geprüft:

  • Gewicht und Blutdruck
  • Urinwerte (z. B. auf Eiweiß oder Zucker)
  • Lage und Größe der Gebärmutter
  • Herzschlag und Entwicklung des Babys
  • Eventuelle Beschwerden oder Veränderungen

Gut zu wissen: Wir wollen, dass es dir und deinem Baby gut geht und du mit einem guten Gefühl deine Schwangerschaft erlebst. Nimm alle Vorsorgeuntersuchungen wahr und mach bei unserem Bonus mit. Für einen vollständig ausgefüllten Mutterpass zahlen wir dir 100 €! Und wir legen noch einen drauf: Wenn du erstmals an unserem Bonusprogramm teilnimmst oder in den letzten 5 Jahren nicht teilgenommen hast, bekommst du zusätzlich einen Starter-Bonus von 50 € – einfach so!

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