SSW 40 Jede Geburt ist einzigartig

In der 40. Schwangerschaftswoche sollte laut errechnetem Termin dein Baby auf die Welt kommen. Lies hier, in welchen Phasen die Geburt abläuft und was du gegen Schmerzen tun kannst.

In der 40. Schwangerschaftswoche sollte laut errechnetem Termin dein Baby auf die Welt kommen. Lies hier, in welchen Phasen die Geburt abläuft und was du gegen Schmerzen tun kannst.

Das erwartet dich in SSW 40

Du befindest dich nun in der 40. Schwangerschaftswoche – der Woche, in der der errechnete Geburtstermin (ET) liegt. Nur etwa 3-5 % aller Babys kommen genau am ET zur Welt. Die große Mehrheit wird zwischen SSW 39 und 41 geboren. Es kann also gut sein, dass sich dein Baby noch Zeit lässt, eventuell sogar bis zu 2 Wochen. Das ist noch im Normbereich und meist kein Grund zur Sorge. Deine Gesundheit und die deines Babys wird ab Überschreiten des Termins mind. 2x wöchentlich von deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme gecheckt.

Nach dieser Zeit spricht man von einer Übertragung der Schwangerschaft bzw. einer Überreife des Babys. Wenn es auch in SSW 42 noch keine Anzeichen für die Geburt gibt, wird diese mit Medikamenten eingeleitet, auch um Komplikationen zu vermeiden. Eine Einleitung kann ebenfalls bei gesundheitlichen Problemen vor dem Termin notwendig sein, z. B. einem vorzeitigen Blasensprung oder zu wenig Fruchtwasser.

Dein Baby in SSW 40

Dein Baby wiegt jetzt durchschnittlich 3.617 g und ist etwa 51 cm groß – gemessen vom Scheitel bis zur Ferse (SFL). Seine Organe sind ausgereift, die Lunge arbeitet zuverlässig, und das Gehirn macht weiterhin große Entwicklungsschritte. Auch äußerlich ist dein Kind bereit für den Start ins Leben: Die Haut ist glatter, die Käseschmiere weitgehend verschwunden, und der feine Flaum (Lanugo) bildet sich zurück.

In diesen letzten Tagen vor der Geburt schüttet dein Baby vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus – ein natürlicher Prozess, der ihm hilft, sich auf die Außenwelt vorzubereiten. Gleichzeitig senden Plazenta und Baby Signale an deinen Körper, die den Geburtsstart einleiten.

Wenn dein Baby in Schädellage liegt, ist das ideal. Bei einer Beckenendlage, Schräg- oder Querlage wirst du gemeinsam mit deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme klären, welche Geburtsmethoden möglich und sicher sind. Die Lage wird in dieser Woche nochmal engmaschig kontrolliert.

Wenn dein Baby noch nicht bereit ist

Wenn dein errechneter Geburtstermin bereits erreicht, das Baby aber noch nicht da ist, wird die Vorsorge engmaschiger. Das dient vor allem dazu sicherzustellen, dass es dir und deinem Baby gut geht und die Geburt in eurem eigenen Tempo beginnen kann. Das bedeutet:

  • Vorsorge alle 2-3 Tage
  • Erfassung von Blutdruck, Urin, Gewicht
  • Kontrolle der Fruchtwassermenge und Plazenta
  • CTG bei Bedarf
  • Doppler-Ultraschall bei Unklarheiten: Damit kann gemessen werden, wie gut die Blutgefäße von Plazenta, Nabelschnur und Baby durchblutet sind
  • Besprechung einer möglichen Geburtseinleitung

Wichtige To-dos kurz vor der Geburt

Auch wenn du gedanklich vor allem bei der bevorstehenden Geburt bist, lohnt es sich, ein paar organisatorische Dinge schon jetzt vorzubereiten. Das nimmt dir später Druck und sorgt dafür, dass ihr nach der Geburt entspannt starten könnt.

Woran du jetzt denken kannst:

  • Unterlagen für die Klinik zusammenstellen: Mutterpass, Personalausweis, Versicherungskarte, Geburtsplan, ggf. Klinikformulare, Allergie- oder Medikamentenliste u. a.
  • Dokumente für das Standesamt vorbereiten (Geburtsurkunde).
  • Kinderarzttermin für die U2 koordinieren.
  • Babyschale und Heimfahrt organisieren.
  • Unterstützung fürs Wochenbett planen.

Dein Körper in SSW 40

In dieser Woche kannst du körperliche Veränderungen deutlicher wahrnehmen – manche spürst du deutlich, andere bemerkst du selbst gar nicht. Der Gebärmutterhals wird weicher und kürzer (Zervixreifung), dein Baby rutscht tiefer ins Becken, und dein Körper stellt sich Schritt für Schritt auf die Geburt ein. Viele Schwangere berichten von mehr Druck nach unten, einem offenen Gefühl im Becken oder vermehrtem vaginalen Ausfluss. Auch das Lösen des Schleimpfropfs kann jetzt auftreten. Er verschließt während der Schwangerschaft den Gebärmutterhals und kann sich in dieser Phase stückweise oder komplett lösen. Dabei gilt:

  • Der Schleimpfropf kann sich lösen, obwohl der Muttermund erst leicht geöffnet ist.
  • Umgekehrt kann er noch teilweise vorhanden sein, obwohl der Muttermund sich bereits 1-2 cm geöffnet hat.

Beides ist ein normaler Teil der Geburtsvorbereitung. Löst sich der Schleimpfropf, ist das kein eindeutiger Startschuss für die Geburt, sondern ein Zeichen dafür, dass sich der Körper vorbereitet. Auch das Lösen über mehrere Tage hinweg ist häufig.

Wenn du Wehen wahrnimmst, fühlen sie sich oft koordinierter und zielgerichteter an als in den Wochen zuvor. Das bedeutet nicht zwingend, dass die Geburt unmittelbar beginnt – aber es zeigt, dass deine Gebärmutter ihren Rhythmus findet und du dich in der letzten Phase vor dem Geburtsbeginn befindest.

Die Phasen der Geburt

Jede Geburt ist einzigartig. Und doch folgt eine natürliche Geburt – wenn keine Komplikationen auftreten – einem festen Ablauf, der sich in 3 Phasen teilen lässt:

  • Eröffnungsphase (inkl. Latenzphase)
  • Austreibungsphase (inkl. Pressphase)
  • Nachgeburtsphase

Bevor die aktive Geburt losgeht, spürst du bereits die Vorbereitungen deines Körpers: Du hast unregelmäßige Wehen und der Muttermund öffnet sich auf etwa 4-6 cm. Bewegung, Wärme, Atemtechniken und eine zugewandte Begleitperson können dir helfen, gut durch diese Zeit, Latenzphase genannt, zu kommen. Diese passive Eröffnungsphase kann Tage oder mehrere Stunden dauern. Erst wenn die Wehen regelmäßiger, länger und stärker werden, beginnt die eigentliche Geburt und du solltest dich auf den Weg in die Klinik oder ins Geburtshaus begeben.

Die aktive Eröffnungsphase beginnt ab etwa 6 cm Muttermundöffnung. Die Wehen werden regelmäßiger, kommen alle 2-4 min und sind länger und intensiver. Viele Frauen werden jetzt in den Kreißsaal aufgenommen. Alles, was dich in Bewegung hält, ist hilfreich: Gehen, Stehen, Hocken, Abstützen, Kreisen, Tanzen oder der Vierfüßlerstand. Hebammen begleiten dich dabei, den richtigen Rhythmus zu finden und den Atem gezielt zu nutzen.

Der Muttermund ist bei 10 cm vollständig geöffnet, damit ist die Eröffnungsphase der Geburt abgeschlossen. Jetzt spüren viele Frauen einen natürlichen Pressdrang – ein kraftvoller Impuls, der hilft, das Baby in Richtung Ausgang zu schieben. Auf dem Weg durch das Becken macht dein Baby kleine Drehbewegungen, damit sein Köpfchen optimal hindurchpassen kann . Wenn das Köpfchen sichtbar wird, ist der größte Teil der vaginalen Geburt geschafft. Kurz darauf folgen Schultern, Rumpf und Beine. Dein Kind ist da!

Wenn dein Baby auf der Welt ist und die Nabelschnur nicht mehr pulsiert, kann sie abgeklemmt und durchtrennt werden. Danach konzentriert sich dein Körper auf die Plazenta. Sie löst sich kurz nach der Geburt deines Kindes und wird durch eine letzte kräftige Wehe geboren. Diese Phase dauert meist nur wenige Minuten. Deine Hebamme prüft die Plazenta auf Vollständigkeit und kontrolliert, ob sich deine Gebärmutter gut zusammenzieht.

Möglichkeiten der Schmerzlinderung

Ja, eine Geburt tut weh. Du musst den Schmerz aber nicht einfach aushalten. Du kannst zwischen natürlichen und medikamentösen Methoden zur Schmerzlinderung wählen. Je nachdem was dir guttut, sind z. B. warme Bäder, Massagen oder Atemtechniken bereits hilfreiche Mittel. In der Klinik stehen dir auch medikamentöse Hilfen offen, z. B. Schmerzmittel, Lachgas oder eine Periduralanästhesie (PDA), bei der über eine dünne Nadel Betäubungsmittel in den Periduralraum deiner Lendenwirbelsäule gespritzt wird. Besprich vorher mit deiner Hebamme oder deinem Geburtsteam, was für dich infrage kommt.

Mögliche Geburts­verletzungen

Geburtsverletzungen kommen vor – mal sehr klein, mal etwas größer. Meist handelt es sich um leichte Risse an Haut oder Schleimhaut von Damm, Schamlippen oder Vagina.

Risse heilen oft schneller und angenehmer als ein von Ärzt*innen gesetzter Dammschnitt, weil das Gewebe natürlich nachgibt. Ein Dammschnitt wird nur durchgeführt, wenn es medizinisch notwendig ist – etwa wenn das Baby sehr schnell geboren wird oder sich die Herztöne verändern.

Geburtsverletzungen werden direkt nach der Geburt versorgt. Je nach Art der Verletzung geschieht das unter lokaler Betäubung oder – falls du bereits eine PDA hast – über die bestehende Betäubung. Sehr kleine, oberflächliche Verletzungen können manchmal auch ohne zusätzliche Betäubung genäht werden, weil der Bereich durch Hormone und die starke Dehnung oft kaum schmerzempfindlich ist. In den Tagen danach helfen einige einfache Maßnahmen, die Heilung zu unterstützen und Schmerzen zu lindern.

Was du selbst tun kannst:

  • Kühlen: Kühlpacks mit Stoffhülle oder kalte Kompressen beruhigen das Gewebe und mindern Schwellungen.
  • Schonung: So viel wie möglich liegen, seitlich sitzen oder auf einem weichen Sitzkissen.
  • Sanfte Hygiene: Nach dem Toilettengang mit lauwarmem Wasser abspülen, tupfend trocknen.
  • Luft: Kurze „luftige“ Phasen ohne Slip und Binde unterstützen die Wundheilung.
  • Schmerzmittel: Paracetamol gilt in der Stillzeit als Mittel der 1. Wahl – bitte immer nach ärztlicher Empfehlung einnehmen.
  • Beckenbodenschutz: Beim Husten, Niesen und Aufstehen den Beckenboden bewusst entlasten (z. B. durch seitliches Aufstützen).
  • Stuhlgang erleichtern: Viel trinken, ballaststoffreich essen und Geduld; pressen unbedingt vermeiden, ggf. milde Abführmittel nach ärztlicher Rücksprache einnehmen.

Wann du nachschauen lassen solltest:

  • Bei starken Schmerzen, die nicht nachlassen
  • Bei auffälligem Geruch oder Fieber (kann Hinweis auf eine Infektion sein)
  • Bei starken Blutungen
  • Bei Unsicherheit über die Wundheilung

In all diesen Situationen sollte deine Hebamme oder deine gynäkologische Praxis kurz nachschauen — meist klären sich solche Beschwerden schnell.

Gut zu wissen: Die allermeisten Frauen sind bereits nach wenigen Tagen deutlich mobiler und nach 2-3 Wochen weitgehend beschwerdefrei. Dein Körper ist für diese Heilungsarbeit gemacht. Mit Ruhe, sanfter Pflege und guter Unterstützung heilt er oft erstaunlich schnell.

Information

Die Plazentawunde: So heilt dein Körper

Nach der Geburt löst sich die Plazenta von der Gebärmutterwand. Dabei entsteht eine etwa tellergroße Wunde (10-15 cm Durchmesser), die sogenannte Plazentastelle. In den ersten Stunden nach der Geburt muss sich die Gebärmutter deshalb kräftig zusammenziehen, um Blutgefäße zu verschließen und Blutungen zu begrenzen.

Auch wenn die Gebärmutter in den ersten Stunden schon gut arbeitet, dauert die vollständige Rückbildung mehrere Wochen. In dieser Zeit heilt die Plazentastelle vollständig ab, und die Gebärmutter kehrt Schritt für Schritt zu ihrer ursprünglichen Größe zurück.

Wenn eine vaginale Geburt Unterstützung braucht

Manchmal verläuft eine Geburt nicht wie im Lehrbuch: Wehen lassen nach, das Baby rutscht nicht weiter ins Becken oder zeigt Stresszeichen, oder du bist nach vielen Stunden schlicht erschöpft. In solchen Situationen kann das Geburtsteam auf Hilfsmittel zurückgreifen, die dich und dein Baby unterstützen, die Geburt zu Ende zu bringen. Sie werden nur eingesetzt, wenn sie medizinisch sinnvoll sind – und selbstverständlich nach Rücksprache mit dir.

Die Saugglocke ist das am häufigsten eingesetzte Hilfsmittel und wird in Deutschland bei etwa 6 % aller vaginalen Geburten verwendet (laut Statistischem Bundesamt). Eine kleine Kunststoff- oder Metallglocke wird vorsichtig in die Vagina eingeführt und auf dem Hinterkopf des Babys befestigt. Durch einen Unterdruck entsteht ein sanfter Halt. Im Wehenrhythmus wird dann das Köpfchen, unterstützt von deiner Kraft – Stück für Stück durch das Becken geführt. Du kannst also weiterhin aktiv mitarbeiten, und eine vaginale Geburt ist auch dann noch möglich, wenn der letzte Abschnitt schwerfällt. Es kann dabei zu kleinen Schwellungen am Kopf des Babys kommen, die meist nach 1-2 Tagen verschwinden. Außerdem ist das Risiko für leichte Geburtsverletzungen bei der Mutter etwas erhöht. Insgesamt gilt die Saugglocke aber als sicheres, bewährtes und gut kalkulierbares Verfahren.

Die Geburtszange kommt deutlich seltener zum Einsatz – bei weniger als 1 % der Geburten. Sie besteht aus 2 gebogenen, löffelartigen Teilen und wird rechts und links an den kindlichen Kopf angelegt, ohne Druck auf das Gesicht auszuüben. Mit einer Wehe und deiner Mithilfe führt das Team das Köpfchen dann behutsam durch den Geburtsweg. Sie wird eingesetzt, wenn die Saugglocke nicht geeignet ist oder dein Baby in kritischen Situationen schnell und sicher geboren werden muss. Gleichzeitig liegt das Risiko für Geburtsverletzungen im Vergleich zur Saugglocke etwas höher. Entscheidend ist hier eine sorgfältige Indikationsstellung und der gekonnte Einsatz durch erfahrene Geburtshelfer*innen.

Gerade wenn die Geburt schon weit fortgeschritten ist und der Kopf deines Babys bereits den Beckeneingang überwunden hat, setzen Hebammen und Ärzt*innen im Handlungsfall auf Saugglocke oder Geburtszange. So können sie dein Baby schnell und sicher zur Welt bringen, sollte die Geburt ins Stocken geraten sein.

Die ersten Stunden nach der Geburt

Dein Baby liegt endlich in deinen Armen! Die Anfangszeit ist in vielen Bereichen besonders intensiv: körperlich, emotional und hormonell. Viele Abläufe im Kreißsaal bzw. im Geburtsraum laufen routiniert und behutsam ab.

Direkt im Kreißsaal

In den ersten Minuten nach der Geburt kümmert sich dein Geburtsteam behutsam darum, dass du und dein Baby gut ankommen. Einige Schritte passieren automatisch, andere gestalten Hebamme und Ärzt*innen gemeinsam mit euch – immer mit der Priorität auf Nähe, Wärme und Sicherheit.

  • Haut-zu-Haut-Bonding
  • Abnabeln (sofort oder verspätet – ihr entscheidet)
  • APGAR-Test nach 1, 5 und 10 min: Hebammen oder Ärzt*innen prüfen, wie es deinem Baby geht – anhand von Atmung, Puls, Muskeltonus, Hautfarbe und Reflexen
  • U1: die 1. große Untersuchung deines Babys
  • Stillstart: der 1. Kontakt zur Brust
  • Versorgung möglicher Geburtsverletzungen

Ambulante Geburt

Wenn es dir und deinem Baby gut geht, könnt ihr auf Wunsch bereits 3-4 h nach der Geburt nach Hause gehen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist eine stabile Gebärmutterrückbildung: Nach der Geburt sollte sich die Gebärmutter kräftig zusammenziehen, um Blutungen zu begrenzen und die Plazentastelle zu verschließen. Diese frühen Rückbildungskontraktionen zeigen, dass dein Körper gut arbeitet und du stabil bist.

Zusätzlich achtet das Team darauf, dass deine Vitalwerte unauffällig sind und du dich sicher bewegst, also selbstständig aufstehen, gehen und duschen kannst. Auch dein Baby wird beobachtet: Atmung, Temperatur, Anpassung an die Außenwelt und Trinkverhalten sollten stabil sein.

Eine ambulante Geburt ist außerdem nur möglich, wenn eine Hebamme in den folgenden Tagen eng verfügbar ist und die Nachsorge übernimmt. So habt ihr auch zu Hause eine sichere und kontinuierliche Betreuung.

Auf der Wochenbettstation

Viele Eltern bleiben nach einer Klinikgeburt 2-3 Tage stationär – das sogenannte Rooming-in ist in den meisten Kliniken Standard. Rooming-in bedeutet, dass das Baby direkt bei der Mutter im Krankenhauszimmer bleibt, anstatt in einem separaten Säuglingszimmer untergebracht zu werden. Ihr bekommt Unterstützung beim Stillen, Wickeln, Pflegen und Kennenlernen. Dieser geschützte Rahmen dient auch der schnelleren Erholung nach der Geburt. Während des Klinikaufenthalts findet die U2 statt, die 2. Früherkennungsuntersuchung für Neugeborene. Der mögliche Zeitraum dafür ist 2 bis spätestens 10 Tage nach der Geburt. Wenn du dein Kind ambulant oder außerklinisch geboren hast – also in einem Geburtshaus oder zuhause –, geht es für euch bereits für diese Untersuchung in die Kinderarztpraxis.

Anmeldung des Babys bei der Krankenkasse

Nach der Geburt muss dein Baby krankenversichert werden: Bei der Pronova BKK ist dein Kind in der Regel beitragsfrei familienversichert. Das bedeutet: Es entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten und dein Baby erhält sofort umfassenden Versicherungsschutz.

Damit die Anmeldung deines Babys reibungslos klappt, brauchst du:

  • Die Geburtsurkunde (Ausfertigung für die Krankenkasse)
  • Deinen Versichertennachweis

Du kannst die Anmeldung bequem online oder per Post erledigen. Viele Eltern bereiten die Unterlagen schon in der Schwangerschaft vor – dann fehlt nach der Geburt nur noch die Geburtsurkunde. Diese wird immer vom Standesamt des tatsächlichen Geburtsorts ausgestellt – nicht vom Wohnort. Sobald dein Kind angemeldet ist, erhältst du eine eigene elektronische Gesundheitskarte.

Gut zu wissen: Nur bei gemischten Versicherungen (ein Elternteil gesetzlich, ein Elternteil privat) gelten besondere Regeln für die Krankenversicherung eures Babys – hier beraten wir euch gerne persönlich.

Ein Mädchen macht einen Kopfstand

Aktiv vorsorgen und Prämie von z. B. 200 € sichern

Wow, das lohnt sich!

Wenn du dich aktiv um die Gesundheit deines Kindes kümmerst, belohnen wir dich mit einer attraktiven Bonusprämie. Super, oder? So bekommst du z. B. für jede U-Untersuchung einen Bonus von jeweils 20 €. Zahnvorsorge und jede empfohlene Impfung treiben die Prämie weiter nach oben.