SSW 39 Geht’s bald los?

In der 39. Schwangerschaftswoche rückt die Geburt immer näher, und dein Baby macht sich startklar – wie aufregend! Erfahre hier, woran du merkst, wann die Geburt losgeht und was du gegen mögliche Ängste tun kannst.

In der 39. Schwangerschaftswoche rückt die Geburt immer näher, und dein Baby macht sich startklar – wie aufregend! Erfahre hier, woran du merkst, wann die Geburt losgeht und was du gegen mögliche Ängste tun kannst.

Das erwartet dich in SSW 39

In der 39. Schwangerschaftswoche dauert es bis zur Geburt deines Babys nicht mehr lange – so sagt es jedenfalls dein Kalender. Dort hast du den errechneten Geburtstermin (ET) als Fixpunkt eingetragen, und du hast rund 280 Tage lang darauf hingearbeitet – körperlich und mental. Was für eine Leistung!

Vielleicht spürst du neue Wehenmuster, mehr Druck nach unten oder eine innere Unruhe. Es kann aber auch sein, dass du kaum Veränderungen wahrnimmst. Beides ist völlig in Ordnung und muss dich nicht beunruhigen. Jetzt solltest du besonders gut auf dich achten und auf deinen Körper hören: Was tut mir gut? Was brauche ich? Und wer ist für mich da, wenn es losgeht?

Dein Baby in SSW 39

Der Fötus wiegt in SSW 39 durchschnittlich 3.403 g und ist ca. 49,6 cm groß – gemessen vom Scheitel bis zur Ferse (SFL). Dein Baby legt jetzt weiter an Gewicht zu, baut Fettreserven auf, und es kommt zur letzten Feinabstimmung der Organe. Der Platz im Bauch wird von Tag zu Tag weniger, was die Bewegungen deines Babys einschränkt. Die meisten Kinder haben jetzt bereits die Geburtsposition eingenommen.

In SSW 39 liegt bei den meisten Babys der Kopf bereits tief im Becken – so kann es gut in den Geburtskanal eintreten. Dieser besteht aus dem knöchernen Becken und dem weichen Gewebe, das den Gebärmutterhals, die Vagina und den Beckenboden umfasst. Eine Besonderheit des kindlichen Schädels erleichtert den Eintritt und den Weg „nach draußen“: Die Schädelknochen sind weich und nicht fest miteinander verbunden, sie können sich regelrecht überlappen. Daher ist es auch nicht ungewöhnlich, wenn der Kopf des Babys nach der Geburt zunächst etwas deformiert aussieht. Dies bildet sich in der Regel schnell zurück.

Dein Körper in SSW 39

Dein Bauch hat nun seine volle Größe erreicht – kannst du noch deine Füße sehen, wenn du stehst? Je näher die Geburt rückt, desto herausfordernder wird die Schwangerschaft für deinen Körper: Rückenschmerzen und Schlafprobleme gehören höchstwahrscheinlich gerade zu deinem Alltag. Gönn dir ausreichend Ruhepausen, gib anstrengende Aufgaben an andere Personen ab und sorge für ausreichend Entspannung, um Kraft für die Geburt zu sammeln. Auch ein verstärkter Druck im Beckenbereich ist normal, da dein Baby wahrscheinlich bereits in Startposition liegt, mit seinem Kopf tief in deinem Becken.

Wann und wie beginnt die Geburt?

Einen einzelnen, alleinigen Auslöser gibt es nicht. Stattdessen startet ein komplexes hormonelles Zusammenspiel zwischen Baby, Plazenta und Mutter den Prozess der Geburt. Dabei spielt das Kind eine entscheidende Rolle: Gegen Ende der Schwangerschaft steigt in seinem Körper der Stresshormon-Pegel. Diese Hormone, u. a. Cortisol, beeinflussen wiederum die Plazenta und damit den Körper der Mutter. Wichtig für den Geburtsbeginn ist auch das Hormon Prostaglandin. Es sorgt dafür, dass der Gebärmutterhals weich und dehnbar wird und sich der Muttermund öffnen kann. In der Folge wirken verschiedene körperliche Anzeichen zusammen. Manche davon sind eher Vorboten oder unspezifische Merkmale, andere – wie regelmäßige Wehen oder ein Blasensprung – gelten als sicheres Startsignal.

Bei der Einschätzung, ob und wann du dich auf den Weg zum Geburtsort machen solltest, hilft dir deine Hebamme. Versuche, so gut es geht ruhig zu bleiben, und bitte die Person um Unterstützung, die dich auch zur Geburt begleitet. Auch wenn manche Geburtsanzeichen, z. B. ein Blasensprung mit schwallartigem Abgang von Fruchtwasser, überraschend kommen können: In den meisten Fällen hast du noch ausreichend Zeit, zur Klinik oder ins Geburtshaus zu fahren.

Der Muttermund wird von einem geleeartigen, dickflüssigen Gewebe verschlossen – dem sogenannten Schleimpropf. In den Tagen vor oder spätestens am Tag der Geburt löst er sich und geht vaginal ab. Das verursacht keine Schmerzen. Es ist ein natürliches Zeichen dafür, dass der Gebärmutterhals (Zervix) weicher, kürzer und dehnbarer wird. Ob das Gewebe im Ganzen oder stückweise als vermehrter vaginaler Ausfluss abgeht, ist von Frau zu Frau verschieden.

Beim Ablösen des Schleimpropfs werden kleinere Blutgefäße am Muttermund mit abgerissen – es kann zur sogenannten Zeichnungsblutung kommen. Diese ist schwächer als eine Regelblutung und schleimig durchsetzt. Weder das Lösen des Schleimpropfs noch die leichte Blutung sind Grund zur Sorge oder sollten Hektik auslösen. Nur wenn unmittelbar danach starke Wehen in regelmäßigen Abständen auftreten, solltest du dich auf den Weg zum Geburtsort machen. Das Lösen des Schleimpfropfs ist ein Zeichen dafür, dass der Körper sich auf die Geburt vorbereitet hat. Bis es wirklich losgeht, können nach dem Ablösen noch Tage oder Wochen vergehen, bis die Wehen einsetzen.

Beim Blasensprung reißt die Fruchtblase ein, geruchloses und klares Fruchtwasser tritt aus. Je nachdem, wo sie einreißt, tröpfelt es langsam vaginal ab oder das Wasser tritt in einem Schwall aus. Den Abgang des Wassers kannst du nicht kontrollieren oder aufhalten.

  • Vorzeitiger Blasensprung: Die Fruchtblase reißt vor dem Einsetzen regelmäßiger Wehen ein.
  • Frühzeitiger Blasensprung: Die Fruchtblase reißt in der Eröffnungsphase, wenn der Muttermund noch nicht vollständig geöffnet ist.
  • Rechtzeitiger Blasensprung: Die Fruchtblase reißt am Ende der Eröffnungsphase, wenn der Muttermund durch die Geburtswehen vollständig eröffnet ist.

Wenn du rund um den Geburtstermin einen Blasensprung hast, heißt es: Ruhe bewahren. Dein Baby ist weiterhin gut geschützt. Ruf deine Hebamme an und berichte ihr, was passiert ist. Gemeinsam entscheidet ihr, wie schnell du dich auf den Weg zu deinem Geburtsort machen solltest. Bei einem vorzeitigen Blasensprung vor 37+0 geht es allerdings immer direkt in die Klinik, weil Geburtshäuser solche Geburten aufgrund des Infektionsrisikos nicht betreuen.

Echte, geburtsaktive Wehen haben eine spürbar stärkere Intensität als Übungswehen. Sie kommen zudem regelmäßig mindestens alle 5-10 min, dauern 20-60 sec und werden zunehmend stärker. Vorwehen – unter diesem Begriff fasst man Senk- oder Übungswehen zusammen – lassen sich meist durch Ruhe und Entspannung abmildern. Echte Wehen lassen sich davon nicht beeinflussen. Gerade beim 1. Kind ist es aber nicht immer leicht, den Unterschied zu spüren. Wenn du unsicher bist, ruf deine Hebamme oder dein Geburtsteam an. Sie helfen dir einzuschätzen, was gerade in deinem Körper passiert.

Neben diesen eindeutigen Signalen gibt es andere, eher unspezifische Geburtsanzeichen, die dich nicht beunruhigen sollten. Oft treten sie zusätzlich zu den sicheren Anzeichen auf:

  • Rückenschmerzen
  • Druck im Becken
  • Übelkeit
  • Verstärkter Stuhldrang bis hin zu Durchfall
  • Verstärkter Harndrang
  • Muskelzittern

Wehen selbst aus­lösen: Lässt sich der Geburts­beginn beeinflussen?

Du kannst es nicht mehr erwarten, dein Baby endlich kennenzulernen? Du möchtest der Natur auf die Sprünge helfen und selbst dafür sorgen, dass die Wehen einsetzen? Methoden, die das versprechen, sind meist nicht zuverlässig und liefern keine überzeugenden wissenschaftlichen Nachweise.

Oft heißt es, Sex am Ende der Schwangerschaft könne Wehen anregen. Tatsächlich enthalten Spermien Prostaglandine und beim Orgasmus wird Oxytocin ausgeschüttet – Stoffe, die theoretisch den Geburtsstart beeinflussen könnten. Die Studienlage dazu ist jedoch unzureichend. Wenn es dir gut geht und keine medizinischen Gründe dagegensprechen, kannst du in der späten Schwangerschaft natürlich weiterhin Sex haben.

Denn alles, was dir guttut – Bewegung, Entspannung, Nähe, ausreichend Schlaf, wenig Stress –, ist gesundheits- und mitunter auch wehenfördernd. So kannst du deinen Körper weiterhin unterstützen und gute Bedingungen schaffen. Zum Ende der Schwangerschaft können Spaziergänge, leichtes Treppensteigen oder Sitzen auf dem Gymnastikball dabei helfen, dass das Köpfchen deines Babys gut ins Becken rutscht.

Baden gilt als Geheimtipp: Das warme Wasser kann zur Entspannung beitragen und Wehen anregen. Achte darauf, dass die ideale Badetemperatur für Schwangere bei 34-35 °C liegt. Heißere Bäder können den Blutdruck senken und Kreislaufprobleme verursachen. Die Blutgefäße weiten sich und dir kann schwindelig werden. Aus diesem Grund sollte immer eine 2. Person anwesend sein, wenn du badest – und du solltest nicht länger als 15-20 min im warmen Wasser bleiben.

Übrigens: Viele Lebensmittel, die im Alltag als „wehenfördernd“ gelten – etwa Ananas, Zimt oder sehr scharfes Essen –, haben keinen nachgewiesenen Einfluss auf den Geburtsstart. Sie können die Verdauung anregen, lösen aber keine geburtsaktiven Wehen aus. Von sogenannten Wehencocktails, vor allem solchen auf Basis von Rizinusöl, wird deutlich abgeraten. Sie können starke Nebenwirkungen auslösen, z. B. Durchfall, Kreislaufprobleme oder einen zu schnellen Geburtsverlauf. Wenn du über eine medizinische Einleitung nachdenkst, besprich das immer mit deiner Hebamme oder deinem Geburtsteam.

Wichtig zu wissen: Diese Methoden können Wehen nur auslösen und den Geburtsbeginn begünstigen, wenn dein Körper und dein Kind geburtsbereit sind. Auch wenn du ungeduldig bist: Gib dir und deinem Baby Zeit. Und bevor du eine wehenanregende Methode ausprobierst: Sprich dich vorher mit deiner Hebamme, deiner Ärztin oder deinem Arzt ab.

Wie lange dauert eine Geburt?

Die durchschnittliche Zeitspanne für eine vaginale Geburt ist mit 4-18 h sehr weit gefasst. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Dauer der Geburt beeinflussen können. Jeder Körper ist anders, jede Schwangerschaft verläuft anders – und damit auch jede Geburt. Ein zeitbestimmender Faktor ist auch, ob du schon mal ein Baby geboren hast: Die Dauer einer Erstgeburt liegt durchschnittlich zwischen 12-18 h, während weitere Geburten bereits nach 6-10 h beendet sein können. Wichtig zu wissen: Die Zeitangaben sagen nichts darüber aus, wie leicht oder schwer eine Geburt ist.

Die medizinisch korrekte Antwort auf die Frage nach der Dauer lautet: Eine Geburt dauert von der Eröffnungs- bzw. Latenzphase bis zur Nachgeburt. Ganz ohne konkrete Zeitangaben, Mindest- oder Höchstdauer. Eine Geburt ist erst mit der vollständigen Ablösung der Plazenta beendet – in der Regel ist das bei einer vaginalen Geburt 10-30 min nach der Geburt des Kindes der Fall.

Angst vor der Geburt

Keine Frage: Die Geburt eines Kindes ist ein unvergessliches und unvergleichbares Ereignis. Du kommst körperlich an deine Grenzen, wächst vielleicht sogar über sie hinaus. Du spürst Schmerzen wie nie zuvor und begibst dich in eine neue, ganz ungewohnte Situation. Auch wenn du schon 1 Kind oder mehrere geboren hast: Jede Geburt ist anders und nur selten ist sie planbar. Dazu kommt, dass du bestimmte Vorstellungen und Erwartungen entwickelt hast – deine eigenen oder solche, die von anderen an dich herangetragen wurden. Von allen Seiten bekommst du Ratschläge – die sind oft gut gemeint, aber nicht immer gut gemacht. Das kann dich verunsichern und dir vielleicht sogar Angst machen. Was dir gegen Angst vor der Geburt helfen kann:

Vertraue dich mit all deinen Gefühlen rund um die Geburt deiner Partnerin oder deinem Partner oder auch Freund*innen und Verwandten an. Auch deine Hebamme und die Gynäkolog*innen haben ein offenes Ohr für deine Sorgen – und können sie dir meist schnell nehmen. Oft kann es schon entlastend sein, Unsicherheiten und Ängste konkret zu benennen und auszusprechen. Was macht dir Angst? Die unbekannten Schmerzen? Ein möglicher Kontrollverlust oder Komplikationen? Nur wenn sie Bescheid wissen, können dich andere gezielt unterstützen.

Wenn du deine konkreten Ängste benannt hast, kannst du sie mit den Personen besprechen, die dir vor und während der Geburt zur Seite stehen. Bau dir Wissen auf, das dir Sicherheit gibt und das Gefühl von Ausgeliefertsein gar nicht erst aufkommen lässt. Mache dich mit all den dir zur Verfügung stehenden Optionen vertraut und entwickle nach und nach mehr Vertrauen.

Zu wissen, „da ist jemand, der nur für mich da ist und dem ich 100 % vertrauen kann“ gibt dir Sicherheit und kann Ängste abbauen. Auch wenn du – rein körperlich – die Geburt alleine meistern musst: Du bist nicht allein! Alle am Geburtsort anwesenden Personen – ob vom Fach oder als deine Begleitperson – haben die Aufgabe, dich zu unterstützen.

Wenn du deine Wünsche und Vorstellungen rund um den Ablauf der Geburt noch nicht in einem Geburtsplan aufgeschrieben hast, dann wird es jetzt Zeit dafür. Stell dir u.a. diese Fragen:

  • Was wünscht du dir für eine Atmosphäre (Licht, Musik) während der Geburt?
  • Welche Methoden zur Schmerzlinderung kommen für dich infrage?
  • Welche Geburtspositionen möchtest du ausprobieren?
  • Wie stellst du dir die Zeit unmittelbar nach der Geburt und die Nachbetreuung vor?

Gleichzeitig solltest du innerlich akzeptieren: Ein Plan ist ein Leitfaden, kein Drehbuch. Er soll dir Orientierung geben, ohne zusätzlichen Druck zu aufzubauen.

Idealerweise hast du schon früh in der Schwangerschaft gelernt, was dir am besten hilft, dich in Angst- oder Stresssituationen zu entspannen. Auch im Geburtsvorbereitungskurs hast du sicher Methoden wie progressive Muskelentspannung, Meditation oder Yoga für Schwangere ausprobiert oder entsprechende Atemübungen gelernt. Je vertrauter dir die Entspannungstechnik ist, desto leichter lässt sie sich unter Wehen abrufen.

Für die Geburt können dir positive Gedanken Gelassenheit, Kraft und innere Stärke schenken – je nachdem, was du gerade am meisten brauchst. Ob du die Sätze (oder auch nur einen davon) laut sprichst oder dir nur in Gedanken sagst, ist dabei ganz egal:

  • Mein Körper weiß, was er tut.
  • Ich vertraue meinem Körper.
  • Mein Baby entspannt sich, wenn ich mich entspanne.
  • Mein Körper versorgt mein Baby mit allem, was es braucht.
  • Ich atme Vertrauen ein und Zweifel aus.
  • Mit jedem Atemzug lasse ich weiter los.
  • Ich bin mutig und stark.
  • Mein Baby wird sanft und sicher geboren.
  • Jede Wehe bringt mich meinem Baby einen Schritt näher.
  • Ich lasse alle Ängste und Zweifel los.
  • Mein Körper ist kraftvoll und dafür gemacht zu gebären.

Affirmationen sind kurze, positiv formulierte Sätze, die du dir wiederholt sagen oder denken kannst, um negative Denkmuster zu durchbrechen und das Selbstwertgefühl zu stärken. Durch ständiges Wiederholen kannst du sie als Werkzeug für die mentale Geburtsvorbereitung einsetzen.

Vergiss nicht: Die eine, perfekte Geburt gibt es nicht. Halte deine Erwartungen realistisch und lasse Gefühle wie Angst, Zweifel, Erschöpfung oder Überforderung zu. Das Ziel muss es nicht sein, angstfrei in die Geburt zu gehen, sondern sich trotz Angst selbstbewusst und sicher zu fühlen. Deine Begleitperson kann dich dabei unterstützen.

Bei einer ausgeprägten Geburtsangst (Tokophobie), Panikattacken oder vergangenen traumatischen Geburtserfahrungen kann dir eine psychotherapeutische Begleitung helfen. Viele Kliniken bieten spezielle Sprechstunden zur Geburtsangst an. Frühzeitig Hilfe zu holen, ist ein Zeichen von Stärke, nicht von Schwäche.

Ohne sie geht nichts: Die Hebamme bei der Ge­burt

Die Hebamme ist Fachfrau oder Fachmann für Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – und zugleich eine konstante, zugewandte Begleitung in einer der intensivsten Phasen deines Lebens. Ohne Hebamme geht bei der Geburt nichts: Ihre Anwesenheit bei der Geburt ist gesetzlich vorgeschrieben. Eine Hebamme kann eine vaginale Geburt alleine leiten und ist für die Betreuung von Mutter und Kind während der Geburt zuständig. Nur wenn Komplikationen auftreten, zieht sie medizinische Hilfe hinzu.

Sie beobachtet den Verlauf der Geburt, kontrolliert regelmäßig Wehen, Muttermund, Puls und Blutdruck sowie die Herztöne deines Babys. So kann sie früh erkennen, ob alles normal verläuft oder zusätzliche ärztliche Hilfe nötig ist.

Gleichzeitig unterstützen Hebammen die Gebärende dabei, gut mit den Wehen umzugehen. Sie schlagen Gebärpositionen vor, helfen mit Atem- und Entspannungstechniken, massieren, nutzen bei Bedarf Wärme oder Wasser und erklären, was gerade im Körper passiert. Das gibt dir Sicherheit und das Gefühl, aktiv mitarbeiten zu können.

Auch in der Frage der Schmerzlinderung sind Hebammen wichtige Ansprechpartner*innen. Sie informieren über Möglichkeiten – von natürlichen Methoden wie Bewegung, Atmung und Entspannung bis hin zu medikamentöser Schmerztherapie – und besprechen mit dir, was in der jeweiligen Situation passend ist und sich gut anfühlt.

Hebammen stärken zudem dein Selbstvertrauen. Sie nehmen deine Wünsche und Sorgen ernst und helfen dabei, dass du alle Entscheidungen informiert treffen kannst – etwa zu medizinischen Eingriffen wie der Gabe von Wehenmitteln, einem Dammschnitt oder Kaiserschnitt. Sie sind das Bindeglied zwischen dir, deiner Begleitperson und dem ärztlichen Team.

Eine schwangere Frau steht in einem Raum und telefoniert.

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