Mumps: Die Erkrankung erklärt
Mumps ist eine Infektion mit dem Mumpsvirus. Die Erkrankung wird auch als Parotitis epidemica oder umgangssprachlich als „Ziegenpeter“ bezeichnet. Typisch ist eine Entzündung der Ohrspeicheldrüsen. Dadurch schwellen die Wangen und der Bereich vor den Ohren an. Die Schwellung kann auf einer oder auf beiden Seiten auftreten. Mumps ist jedoch keine reine Erkrankung der Speicheldrüsen. Neben Fieber und allgemeinem Krankheitsgefühl können auch andere Organe betroffen sein.
Der beste Schutz gegen Mumps ist eine Impfung. Diese erfolgt in der Regel im Rahmen der Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR-Impfung) im Kindesalter. Die 1. MMR-Impfung sollte im Alter von 11 Monaten, die 2. Impfung im Alter von 15 Monaten erfolgen. Zwischen den beiden Impfungen müssen mindestens 4 Wochen liegen. In bestimmten Situationen, z. B. vor der Aufnahme in eine Gemeinschaftseinrichtung, kann die erste MMR-Impfung bereits ab 9 Monaten empfohlen werden. Die Impfung schützt nicht nur dein Kind vor Mumps, sondern trägt auch dazu bei, die Weiterverbreitung des Virus zu verhindern.