Wandern als Glücksmoment

Wandern ist nicht nur ein Naturerlebnis. Es stärkt auch das Immunsystem, hält dich gesund und macht dich glücklich!

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Wandern ist nicht nur ein Naturerlebnis. Es stärkt auch das Immunsystem, hält dich gesund und macht dich glücklich!

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Wandern macht den Kopf frei

Wanderfans wussten es schon lange: Wandern macht nicht nur den Kopf frei, sondern setzt auch neue Denkimpulse. Inzwischen konnte diese subjektive Wahrnehmung durch Studien objektiv bestätigt werden. Grund für mehr Kreativität durch Wandern ist die verbesserte Durchblutung des Gehirns in Verbindung mit einer vermehrten Ausschüttung des Kreativitätshormons ACTH. Das sorgt für eine deutliche Steigerung der kognitiven Fähigkeiten, Probleme werden kreativer angegangen und erheblich leichter gelöst. Höchste Zeit also, den ersten Schritt zu tun und Raum für Wanderungen zu schaffen.

Ausstieg aus dem Alltag

Im Alltag ist der Takt vorgegeben durch Arbeitsabläufe und feste Termine. Selbst die Pausen während des Arbeitstages unterliegen festen Zeiten und sind immer nur von sehr begrenzter Dauer. Dazu kommt die Pflicht der ständigen Erreichbarkeit durch das Handy. Anders beim Wandern: Das Handy ist für Notfälle dabei wird aber nur im dringenden Fällen genutzt. Schöne Plätze oder Aussichtspunkte mit großartigem Panorama auf der Tour laden zum Picknick ein, das von vorgegebenen Zeitplänen komplett unabhängig ist. Anschließend geht es weiter, ganz ohne Zeitdruck. Der Ausstieg aus dem Alltag funktioniert aber nur, wenn du für die Wanderung wirklich mehrere Stunden einplanst und am Ende der Tour nicht schon ein neuer Termin wartet. Sondern du einfach die Natur genießt und mal den Kopf frei bekommst.

Übungen für unterwegs

Stop and Go: Was beim Autofahren so richtig nervt, ist beim Wandern besonders effektiv. Nicht nur das zügige Gehen, auch das Stehenbleiben und erneute Losgehen sorgen für einen hohen Energieverbrauch. Gleiches gilt für Tempowechsel. Nach ein paar gemächlichen Metern einfach mal einen Schritt zulegen und ans obere Tempolimit gelangen oder dieses sogar überschreiten. Die Geschwindigkeitswechsel sorgen für eine abwechslungsreiche Beanspruchung des ganzen Körpers.

Liegende Baumstämme im Wald laden dazu ein, mal wieder wie zu Kinderzeiten zu balancieren. Hier ist neben einem guten Körpergefühl auch jede Menge Konzentration gefragt. Balanceübungen stärken die Tiefenmuskulatur des Rückens, das sorgt für eine gute Körperhaltung und reduziert Rückenschmerzen. Kein umgelegter Baum in Sicht? Dann einfach einen Fuß genau vor den anderen setzen und dabei auf einer Linie bleiben, ohne ins Straucheln zu geraten. Übung macht den Meister.

Mehr als nur ein Pausenfüller: Wer sich bei der Rast Zeit nimmt für ein paar Wurfübungen mit kleinen Stöcken oder Zapfen, trainiert auf der Wanderung den Oberkörper gleich mit. An einem See kannst du dich prima im Weitwurf üben oder flache Steine über das Wasser hüpfen lassen.

Hochkonzentriert meist kein Problem: Das Stehen auf nur einem Bein. Dazu am besten den Blick auf einen Punkt am Boden in wenigen Metern Entfernung fixieren. Zunächst eine Seite, dann auch die andere Seite ausprobieren. Einsteiger suchen für ein erstes Üben Halt an einem Baum. Fortgeschrittene probieren die Übung mit geschlossenen Augen.

Bevor es rückwärtsgeht, bitte das Terrain auf eventuelle Stolperfallen checken. Dann zunächst ganz langsam beginnen. Die Umkehrung der Bewegungsabläufe fordert die Muskeln an der Körpervorderseite. Aber auch unser Gehirn muss umdenken, die Aufmerksamkeit der Sinne wird auf eine ganz andere Weise beansprucht.

Nutze eine Rast für kleine Entspannungsübungen. Gerade wenn ein Rucksack mit von der Partie ist, freuen sich die Schultern über Lockerungsübungen: Dazu die Schultern, natürlich ohne Rucksack, kreisen – sowohl vorwärts als auch rückwärts. Anschließend die Schultern zu den Ohren hochziehen und wieder nach unten fallen lassen. Dann einfach mal den ganzen Oberkörper nach vorn und unten hängen lassen. Aus dieser Position langsam wieder aufrichten, etwa indem du leicht in die Knie gehst und die Hände auf die Oberschenkel stützt.

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