Geistige Fitness durch Sport

Herz und Kreislauf profitieren in vielfacher Hinsicht von regelmäßigen Bewegungseinheiten. Doch nicht nur das: Auch die geistige Fitness kann verbessert werden. Wir zeigen dir, wie Sport dir dabei super hilft.

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Herz und Kreislauf profitieren in vielfacher Hinsicht von regelmäßigen Bewegungseinheiten. Doch nicht nur das: Auch die geistige Fitness kann verbessert werden. Wir zeigen dir, wie Sport dir dabei super hilft.

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Geistige Fitness kann trainiert werden

Auch wenn man im Herzen jung bleibt, unterliegt der Körper etwa ab dem 30. Lebensjahr natürlichen Alterungsprozessen:

  • Die Elastizität der Gefäße nimmt langsam ab.
  • Die Organe werden nicht mehr so gut mit Blut versorgt.
  • Im Gehirn gehen Zellen verloren und können nicht ersetzt werden.
  • Die Signalübertragung funktioniert somit weniger gut, wodurch die geistigen Fähigkeiten nachlassen.

Doch diesen Vorgängen kann man wirksam vorbeugen: Das Zauberwort heißt Bewegung. Besonders Ausdauersport wie Radfahren entfaltet viele positive Wirkungen auf Herz und geistige Fitness. Untersuchungen zufolge verfügen Menschen mittleren Alters, die sich regelmäßig bewegen:

  • Über eine bessere Versorgung des Körpers mit Sauerstoff.
  • Und damit einhergehend über bessere geistige bzw. kognitive Fähigkeiten als bewegungsfaulere Menschen.

Kardiorespiratorische Fitness

Regelmäßige Bewegung fördert die Geschmeidigkeit der Gefäße. Und je geschmeidiger sie sind, desto besser werden die Organe mit sauerstoffreichem Blut versorgt. Auch das Gehirn läuft bei optimaler Versorgung mit Sauerstoff zur Hochform auf. Eine elastische Hauptschlagader hat daran einen wesentlichen Anteil und kann durch Sport trainiert werden. Den Zusammenhang zwischen einer guten Lungenfunktion, die das Blut mit frischem Sauerstoff anreichert, und einem leistungsfähigen Gefäßsystem, das die Versorgung des gesamten Körpers sicherstellt, bezeichnet man als kardiorespiratorische Fitness. Untersuchungen zufolge gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen einer guten kardiorespiratorischen Fitness und dem Risiko, einem plötzlichen Herztod zu erliegen. Über einen Zeitraum von 19 Jahren wurde beobachtet:

  • Von 4 männlichen Vergleichsgruppen mittleren Alters hatten diejenigen das geringste Sterberisiko, die bereits über eine gute kardiorespiratorische Fitness verfügten und sich zusätzlich regelmäßig bewegten.
  • Auch chronische Erkrankungen traten seltener auf.

Sich nun ruckzuck einen Sport- oder Fitnessplan aufzustellen, kann sinnvoll sein und motivieren. Es geht aber auch leichter: Schon kürzere Bewegungseinheiten wie z. B. 10 Minuten am Tag zu laufen, helfen dir, deine körperliche und geistige Fitness zu verbessern. Und auch mit dem richtigen Fahrrad ist es leicht, Bewegung in seinen Alltag einzubauen.

Gut für das Gehirn

Mit regelmäßiger Bewegung leistest du einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Hirnfunktionen. Der Grund: Unter Belastung bilden die bewegten Muskelzellen bestimmte Eiweiße und Wachstumsfaktoren, die über die Blutbahn ihren Weg direkt ins Gehirn finden. Hier sind sie an der Bildung neuer Nervenzellen beteiligt. Auch die Verbindungen der Zellen untereinander und die Signalübertragung bekommen einen neuen Schub. Das Gehirnvolumen und die Leistungsfähigkeit können so in jedem Alter noch gesteigert werden.

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