Ein Skater in Sicherheitsausrüstung springt über ein Hindernis in einem Skatepark

Skateboarding - vom Bordstein bis Olympia

Skateboarden bietet viel Freiheit und Platz für Kreativität. Der Sport verbindet Menschen auf der ganzen Welt – inzwischen sogar bei Olympia!

Auf einen Blick

  • So gelingt der Einstieg
  • Kontrolliere dein Risiko
  • Schau dir unser Tutorial mit Jens und Jan an
  • Ist Skateboarden gesund?

Skateboarding in der Stadt

Vier Rollen, ein Brett und schon kann es losgehen. Skateboarding entstand in der Surfszene Kaliforniens. Die entspannte Einstellung der Surfer ist auf die Skateboarderinnen und Skateboarder übergegangen: Über die Jugendkultur hat sich Skaten seit Jahrzehnten weltweit und auch in Deutschland etabliert. Skateparks, Events und Treffpunkte in der Stadt sind die Fixpunkte der Szene. Plätze, die durch ihre Architektur oder Ausstattung besonders gut zum Skaten geeignet sind, werden schnell zu Hotspots der Skateboarderinnen und Skateboarder. Das kann zu Konflikten führen: Skateboards, die über den Asphalt rattern und Jugendliche, die sich in Gruppen über Stunden an einem Platz amüsieren, ziehen häufig den Unmut der Anwohner auf sich.

Wo anfangen?

Skateparks lösen das Problem: Schon auf kleinen Flächen lassen sich viele Elemente unterbringen, an denen Skater ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Diese Skateparks sind der perfekte Ort, um in den Sport einzusteigen. Zum einen wurde der Sicherheitsaspekt bei der Gestaltung berücksichtigt. Zum anderen lernt man dort schnell Skaterinnen und Skater kennen, von denen man sich Tipps holen kann. Wenn es keinen Skatepark in deiner Nähe gibt, bieten sich große Plätze mit glatter Oberfläche an. Wer sich mit offenen Augen durch die Stadt bewegt, entdeckt schnell Plätze, an denen sich skatende Jugendliche sammeln. Skateboard fahren auf der Straße ist nicht erlaubt, da Skateboards – ebenso wie ein Rollstuhl oder ein Tretroller und andere Spielzeuge – als Fortbewegungsmittel gelten. Damit gelten für das Skateboarden dieselben Regeln wie für Fußgänger.

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Sicher Skaten - geht das?

Das Verletzungsrisiko beim Skateboarding kannst du durch deine Ausrüstung und die Wahl des Stils beeinflussen. Auch wenn es uncool aussieht: Gerade zum Start sind Protektoren wichtig. Statistiken zeigen, dass ein Drittel der Skate-Unfälle mit Verletzungsfolge in der Woche geschehen, in der die Skater mit dem Sport beginnen. Helm, Knie- und Ellenbogenschoner werden besonders zum Start regelmäßig beansprucht. Gut gepolstert lassen sich die ersten Versuche mit viel weniger Blessuren und Schmerzen überstehen. Die Sicherheit auf dem Board muss man sich erarbeiten. Bremsen, Kurvenfahrten und spontane Reaktionen auf Hindernisse solltest du beherrschen, bevor du in der Öffentlichkeit fährst. Nimm dir die Zeit dafür!

Kontrolliere dein Risiko

Die Disziplin Vert (aus dem Englischen übernommen und Kurzform für vertikales Skateboarding) bei der in Halfpipes oder hohen Rampen Sprünge und krasse Stunts gemacht werden, kann natürlich zu heftigen Verletzungen führen. Auch die Disziplin Downhill, bei der Skater mit dem Longboard bergab rasen, hat bei uns als Krankenkasse eher wenige Fans. Beim Street Skating sind die Risiken deutlich geringer: Die Tricks werden mit Sprungkraft und nicht in vertikalen Rampen ausgeführt. Dabei werden Elemente wie Treppen, Geländer, kleine Rampen (Kicker) oder Schrägen kreativ genutzt, um darauf Tricks auszuführen.

Einstieg auf dem Longboard

Für Anfänger perfekt geeignet sind Longboards– also etwas größere Skateboards mit Rollen, die für Laufruhe optimiert sind. Da sie einfacher und ruhiger zu fahren sind, werden sie gerne für die Fortbewegung in der Stadt genutzt. Auch auf dem Longboard werden Tricks ausgeführt. Auf den größeren und schwereren Boards wird weniger gesprungen, sondern eher getanzt.

Unser Tutorial für dich

Jens und Jan, auf Instagram und TikTok als DSCVR.Twins unterwegs, haben für uns ein Tutorial aufgenommen, mit dem du den richtigen Stand und das Pushen, also das Schwungholen, lernen kannst. Schau es dir auf unserem Instagram-Kanal an und lerne, wie du deine ersten Meter mit dem Skateboard fahren kannst!

Skateboarden ist Sport

Skater sind viel auf den Beinen. Die Beinmuskulatur wird also auch am meisten beansprucht und trainiert. Die ausgleichenden Bewegungen beim Fahren und bei den Tricks stärken die Rumpfmuskulatur, Koordination und den Gleichgewichtssinn. Ausdauer oder Athletik werden dagegen weniger trainiert. Besonders bei Stürzen ist es wichtig, fit zu sein. Trainierte Muskeln stärken die Widerstandskraft des Körpers gegen Verletzungen der Knochen und Bänder. Sie sorgen dafür, dass Skate-Profis ihre häufigen Stürze meistens glimpflich überstehen. Wer es mit dem Skaten ernst meint, sollte also zusätzlich Kraft und Sprungkraft trainieren.

Skateboarden ist mehr als Sport

Um das Skaten ist eine Jugendkultur mit eigener Musik, Lebenseinstellung und eigenem Kleidungsstil entstanden. Die Treffen mit Freunden an den Skatespots, der Austausch von Tricks und Techniken, Trips zu Skateboarding-Events und gemeinsame Runden durch die Stadt schweißen zusammen. Oft entstehen durch das Skaten Freundschaften, die weit über den Sport hinausgehen.

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