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Grippeschutz

Eine Grippeschutzimpfung ist der wirksamste Schutz geben die Influenza-Viren. Die Kosten dafür übernimmt Ihre pronova BKK.

Frühzeitig an den Grippeschutz denken

Grippe

Jährlich erkranken zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland an einer Virusgrippe. Dabei handelt es sich keinesfalls um eine einfache Erkältung und sollte deshalb nicht unterschätzt werden. Der beste Schutz vor der Grippe ist eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippeschutzimpfung vor allem für ältere Menschen ab 60 Jahren, Personen mit einer chronischen Vorerkrankung und für bestimmte Berufsgruppen wie zum Beispiel medizinisches Personal und Mitarbeitende in Einrichtungen mit hohem Publikumsverkehr.

Für diese Risikogruppen, aber auch für alle anderen Versicherten, die sich vor der Grippe schützen möchte, übernimmt die pronova BKK die Kosten für die Impfung. Vereinbaren Sie einfach einen Termin bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt – die Kosten werden direkt über Ihre eGK abgerechnet. Sollte Sie in Einzelfällen doch einmal eine Vorauszahlung leisten müssen, erstattet Ihnen Ihre pronova BKK die üblichen Impfkosten.

Neuer Vierfach-Impfschutz gegen Grippe: Die pronova BKK übernimmt die Kosten

Schutz bietet der Grippeimpfstoff, der Antigene für die zu erwartenden Arten der Virusgrippe enthält. Da die Viren in den Wintermonaten Hochkonjunktur haben, sollte rechtzeitig Vorsorge getroffen werden. Der Impfschutz baut sich innerhalb von 14 Tagen auf und ist dann ungefähr sechs Monate wirksam. Generell ist die Grippeschutzimpfung für alle Menschen empfehlenswert. Insbesondere ist sie für sogenannte Risikogruppen wichtig. Dazu gehören:

  • Frauen und Männer, die älter als 60 Jahre sind
  • Personen, die viel Kontakt mit anderen Menschen haben (zum Beispiel Lehr- und medizinisches Personal)
  • Chronisch Kranke
  • Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist
  • Schwangere

Die Grippeschutzimpfung ist im Allgemeinen gut verträglich. Sie muss jedes Jahr erneuert werden, da sich Grippeviren laufend verändern.

Vorteil Vierfach-Impfung

In der Saison 2017/2018 war der Dreifach-Impfstoff gegen die Grippe nicht optimal. Es kursierte vor allem ein Virusstamm, der nur im Vierfach- Impfstoff enthalten war. Um einen umfassenderen Impfschutz zu bieten, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) jetzt die Vierfach-Grippeimpfung.
Experten schätzen, dass der Vierfach-Impfstoff gegen mehr Virenstämme wirkt und jährlich 270.000 Grippe-Erkrankungen und über 100.000 Arztbesuche verhindern könnte.

Die pronova BKK übernimmt für alle Versicherten die Kosten für die Vierfach-Impfung.

Gesund durch den Winter kommen

Es ist eine Herausforderung, in der kalten Jahreszeit gesund zu bleiben. Durch die kühlen Temperaturen halten sich mehr Menschen in geschlossenen Räumen auf und Viren können sich leichter ausbreiten. Regelmäßiges Stoßlüften ist eine wirksame Methode, es den Erkältungs- und Grippeerregern schwer zu machen. Außerdem helfen viel Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung. Gute Hygienemaßnahmen wie das Husten in die Armbeuge (nicht in die Hand) und regelmäßiges Händewaschen mindern das Ansteckungsrisiko.

Fragen und Antworten zur Grippeschutzimpfung

Vor welcher Erkrankung schützt die Grippeschutzimpfung?

Die Impfung schützt vor der echten Virusgrippe (Influenza), auch Hongkong- oder asiatische Grippe genannt. Diese spezifische Wirkung erstreckt sich nicht auf andere Erkältungskrankheiten, wie Husten, Schnupfen oder fieberhafte Infekte.

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Ist eine Grippeschutzimpfung wirklich sinnvoll?

Ja, denn jährlich erkranken zwei bis drei Millionen Menschen in Deutschland an der Virusgrippe (Influenza). Leider verwechseln viele Leute einen „grippalen Infekt" mit einer „richtigen" Grippe. Harmlose Erkältungsbeschwerden können mit Medikamenten und ein paar Tagen Bettruhe auskuriert werden. Die echten Influenza-Viren dürfen jedoch nicht unterschätzt werden.

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Wie äußern sich die Beschwerden beim Grippevirus?

Influenza-Betroffene klagen über plötzlich auftretende Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen sowie hohes Fieber. Sie fühlen sich oft noch nach Wochen angeschlagen und nicht wenige müssen ins Krankenhaus. Mitunter können Infektionen sogar tödlich verlaufen.

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Wie hilft die Grippeschutzimpfung?

Der Grippeimpfstoff enthält Antigene für die zu erwartenden Arten der Virusgrippe. Die Impfung ist somit eine wirksame Maßnahme gegen die Krankheit. Sie mildert den Krankheitsverlauf und senkt das Risiko für schwere, bisweilen tödliche Komplikationen. In den meisten Fällen wird sogar ein Vollschutz erzielt.

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Wie oft muss man sich impfen lassen?

Da der Impfstoff jedes Jahr an die aktuellen Erreger angepasst werden muss, ist eine jährliche Impfung erforderlich.

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Wann soll geimpft werden?

Nach den Erfahrungen des Robert Koch-Instituts erreicht die jährliche Grippewelle ihren Höhepunkt im Januar und Februar. Da sich ein Schutz gegen die Viren spätestens nach 14 Tagen aufbaut, ist eine Impfung vom Herbst an bis zum Jahresende sinnvoll.

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Für welche Personengruppen ist eine Grippeschutzimpfung empfehlenswert?

Die Grippeschutzimpfung ist besonders wichtig für Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist oder die unter chronischen Erkrankungen leiden sowie für Schwangere ab dem 4. Monat und für ältere Menschen im Alter ab 60 Jahren. Auch Personen bestimmter Berufsgruppen sind besonders gefährdet. Diejenigen, die viel Kontakt zu anderen Menschen haben, wie zum Beispiel Lehrer oder medizinisches Personal, sind durch ihre Arbeit in erhöhtem Maße einer Infektion ausgesetzt oder können selbst leicht Infektionen übertragen.

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Welche Nebenwirkungen gibt es?

Die Impfung erfolgt in den Oberarm. Der Impfstoff ist sehr gut verträglich. Gelegentlich kommt es zu leichten Muskelschmerzen und Hautrötungen im Bereich der Einstichstelle. Selten kann leichtes Unwohlsein auftreten, das jedoch schnell vorübergeht. Nach durchgeführter Impfung sollten Sie sich für 30 Minuten in der Nähe des Impfortes aufhalten. Wie bei allen Impfungen können in seltenen Fällen Fieber, Nervenentzündungen oder Allergien auftreten.

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Wer darf sich nicht impfen lassen?

Menschen mit akuten fieberhaften Infekten oder einer Unverträglichkeit gegenüber Hühnereiweiß (Nahrungsmittel-Allergie) können nicht geimpft werden. Sollten Sie an einer Medikamenten-Allergie leiden oder regelmäßig blutverdünnende Medikamente wie z. B. Marcumar® oder Aspirin® einnehmen, sprechen Sie bitte den Arzt oder die Ärztin an.

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Dürfen Schwangere und stillende Mütter geimpft werden?

Schwangere können grundsätzlich geimpft werden. Allerdings sollte das Risiko einer Grippeerkrankung sorgfältig gegen ein mögliches Impfrisiko abgewogen werden. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin an. Bei stillenden Müttern gibt es keine Einschränkung.

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Kann es vorkommen, dass ich häufiger krank werde, wenn ich geimpft bin?

Nein, hier gibt es keinen Zusammenhang.

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Wie wird die Impfung dokumentiert?

Die Impfung wird in Ihrem Impfpass dokumentiert. Alternativ erhalten Sie von uns eine Impfbescheinigung.

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