Weihnachts­plätzchen Gesündere Alternative

Mit unserem Rezept für Weihnachtsplätzchen bringst du Adventszauber nach Hause. Und das Beste: Sie sind gesünder als herkömmliche Plätzchen und lassen sich gut in eine bewusste Familienküche integrieren.
Mit unserem Rezept für Weihnachtsplätzchen bringst du Adventszauber nach Hause. Und das Beste: Sie sind gesünder als herkömmliche Plätzchen und lassen sich gut in eine bewusste Familienküche integrieren.

Warum diese Weihnachts­plätzchen gesünder sind

Klassische Butterplätzchen bestehen meistens aus Weizenmehl, viel Butter und weißem Zucker. Wir haben 3 Zutaten ausgetauscht:

  • Vollkornmehl statt Weißmehl
  • Gemahlene Mandeln statt eines Teils der Butter
  • Dattelsüße statt Haushaltszucker

Das Ergebnis: mehr Ballaststoffe, weniger süß und trotzdem der leckere Plätzchen-Geschmack.

Auf einen Blick

  • 3 Zutaten tauschen und Butterplätzchen gesünder machen: Vollkornmehl, gemahlene Mandeln, Dattelsüße.
  • Die Zubereitung dauert inkl. Kühlzeit nur ca. 45 min.
  • Vollkornmehl und Mandeln liefern mehr Ballaststoffe als klassisches Weißmehl-Gebäck.
  • Ausstechen und Verzieren ist super als gemeinsame Adventsaktion mit Familie, Kindern und Freund*innen.
Serviervorschlag für Weihnachtsplätzchen

Zutaten für 4 Personen

Pro Portion ca. 68 kcal, 8 g Kohlenhydrate, 2 g Protein, 3 g Fett

Ergibt ca. 30 Plätzchen

Mengenangaben
200 g Dinkelvollkornmehl
80 g gemahlene Mandeln
80 g weiche Butter
60 g Dattelsüße (oder auch etwas weniger)
1 Ei
1 TL Ceylon-Zimt
1/2 TL Vanilleextrakt
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung

Zubereitungszeit ca. 45 min

Verrühre Mehl, gemahlene Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz in einer Schüssel. Dann Butter, Dattelsüße, Ei und Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Forme den Teig zu einer Kugel und wickle ihn in eine Frischhaltefolie. Dann einfach für ca. 20 min in den Kühlschrank stellen. So kannst du den Teig später leichter verarbeiten.

Wenn der Teig kalt ist, ca. 4 mm dünn ausrollen und Plätzchen mit deinen Lieblingsformen ausstechen. Die ausgestochenen Plätzchen dann vorsichtig auf dein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Achtung: Wenn der Teig zu warm wird, lässt er sich schwerer ausstechen. Stelle ihn einfach nochmal kurz kalt.

Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und Plätzchen für ca. 10-12 min backen. Wenn die Ränder leicht goldbraun sind, sind die Plätzchen fertig. Nach dem Auskühlen kannst du sie verzieren oder auch pur genießen.

Plätzchen backen mit der Familie

Plätzchen noch gesünder: Variationen

Du möchtest noch gesünder backen? Wir haben hier einige Variationen für dich. Probiere am besten nur 1-2 Alternativen gleichzeitig aus, damit Konsistenz und Backzeit ähnlich bleiben und du testen kannst, welche Kombination dir am besten schmeckt.

  • Butter ersetzen: Verwende Mandel- oder Cashewmus in der gleichen Menge. Beides liefert mehr ungesättigte Fette und mehr Protein.
  • Für mehr Protein und einen saftigeren Teig füge 50 g Hüttenkäse hinzu. Nimm dafür 1 EL weniger Mehl.
  • Ersetze 1 EL Mehl durch 1 EL geschrotete Leinsamen: extra Ballaststoffe und Omega-3. Der Geschmack verändert sich kaum.
  • Verarbeite statt Dinkelvollkornmehl im Verhältnis 1:1 Hafermehl (1:1). Hafermehl hat noch mehr Ballaststoffe und leicht nussigeren Geschmack.
  • Weniger süß: Teste die Plätzchen peu á peu mal mit etwas weniger Dattelsüße. So findest du deine individuelle Mischung für so viel Süße wie nötig, aber eben nicht mehr.

Gemeinsam backen mit der Familie

Schwupps wird aus dem Backen ein Familienevent: Teig ausrollen, Formen ausstechen, verzieren. Das macht allen Spaß. Am besten übernehmen Erwachsene das Kneten und das Hantieren mit dem heißen Backofen, Kinder können nach Lust und Laune ausstechen und verzieren.

Warum Backen mit Kindern gut ist? Neben der Freude, die die Kleinen oft dabei haben, lernen Kinder ganz spielerisch, wie man Lebensmittel zubereitet, abmisst und was zusammenpasst. Und wenn du auch beim Backen auf die gesünderen Varianten setzt, prägst du schon früh Geschmack und Gewohnheiten.

Geschenkidee: Die fertig verzierten Plätzchen kannst du auch prima an Freund*innen und Verwandte verschenken. Eine kleine Tüte weihnachtlich anmalen oder in einer schönen Dose verpacken. Und schon ist das persönliche Weihnachtsgeschenk fertig.

FAQ zur gesünderen Weihnachts­plätzchen-Alter­native

Tausche Weißmehl gegen Vollkornmehl, einen Teil der Butter gegen gemahlene Nüsse oder Mandeln und raffinierten Zucker gegen Dattelsüße, Honig oder Kokosblütenzucker. So bleiben Geschmack und Konsistenz erhalten, aber du bringst mehr Ballaststoffe in deinen Teig und verringerst den Anteil an raffiniertem Zucker.

  • Dattelsüße: Gute Alternative. Sie hat zwar ähnlich viele Kalorien wie Haushaltszucker, dafür aber mehr gesunde Inhaltsstoffe.
  • Kokosblütenzucker: Hoher CO2-Fußabdruck aufgrund des langen Transportweges nach Europa und vergleichbar kalorienreich wie Kristallzucker. Schmeckt nach Karmell und Malz.
  • Agavendicksaft: Süßt ca. ¼ stärker als Zucker. Im Vergleich zu Zucker sparst du kaum Kalorien.
  • Honig: Oft als gesunde Alternative ausgelobt, aber 80 % sind Fruchtzucker und der Rest v.a. Wasser. Ein nennenswertes Mehr an Vitaminen oder Mineralien bringt dir Honig anstatt Zucker nicht.

Erythrit und Xylit (Birkenzucker): gelten rechtlich as Zusatzstoffe. Sie sind kalorienärmer bzw. Erythrit sogar kalorienfrei und verursachen keine Karies. In größeren Mengen können sie zu Blähungen und Durchfall führen. Für einige Tierarten (z. B. Hunde oder Kaninchen) ist Xylit giftig.

Ganz ohne Zucker auszukommen, ist oft schwierig, auch wenn Mediziner*innen und Ernährungswissenschaftler*innen empfehlen: je weniger, desto besser. Wir zeigen dir, welche Zuckersorten es gibt und wie du es schaffst, im Alltag etwas weniger Zucker zu dir zu nehmen.

Wichtig: Kinder unter einem Jahr sollten generell keine gesüßten Speisen essen. Honig ist für Babys tabu, da er die Bakterie Clostridium botulinum enthalten kann. Sie produziert Giftstoffe, die das unreife Immunsystem von Säuglingen noch nicht abwehren kann, auch Säuglingsbotulismus genannt. Ab dem 1. Geburtstag – manche Expert*innen nennen aus Sicherheitsgründen auch den 2. – ist das Risiko deutlich geringer, da der Magen-Darm-Trakt dann stabil genug ist.

Es ist v. a. eine Frage der Gewohnheit. Plätzchen mit Vollkornmehl haben einen leicht nussigen Geschmack. Vollkornmehl macht den Teig etwas kompakter, ein Anteil gemahlener Mandeln gleicht das aus und sorgt für die gewohnte Mürbheit. Probiere es einfach aus. Manchmal muss sich dein Geschmack vielleicht erst etwas umstellen.

In einer luftdicht verschlossenen Keksdose halten sich die Plätzchen 2–3 Wochen. Durch den geringeren Zuckeranteil empfiehlt es sich, sie etwas kühler zu lagern.

Ja, besonders beim Ausstechen der Formen und beim Verzieren. Je nach Alter können sie auch beim Teigkneten helfen. Vorsicht beim Umgang mit dem heißen Backofen oder Backblech. Hier können sich v. a. kleinere Kinder schnell verbrennen.

Wenn du deine Plätzchen vegan backen möchtest:

  • Ersetze das Ei durch 1 EL geschrotete Leinsamen mit 3 EL Wasser (vorher 10 min quellen lassen).
  • Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine oder Kokosöl im gleichen Verhältnis.

Nicht wundern: Der Teig wird etwas krümeliger. Lass ihn am besten 10 min im Kühlschrank, damit er sich gut ausrollen lässt.

Auszeichnungen

Ausgezeichnete Leistungen für Familien

Die Pronova BKK gehört in unabhängigen Tests regelmäßig zu den bestbewerteten Krankenkassen Deutschlands. Prüfsiegel bestätigen u. a. unser starkes Leistungsangebot speziell für Schwangere und Familien.

Autor: Onlineredaktion Pronova BKK Zuletzt aktualisiert: 18.09.2026