- Dattelsüße: Gute Alternative. Sie hat zwar ähnlich viele Kalorien wie Haushaltszucker, dafür aber mehr gesunde Inhaltsstoffe.
- Kokosblütenzucker: Hoher CO2-Fußabdruck aufgrund des langen Transportweges nach Europa und vergleichbar kalorienreich wie Kristallzucker. Schmeckt nach Karmell und Malz.
- Agavendicksaft: Süßt ca. ¼ stärker als Zucker. Im Vergleich zu Zucker sparst du kaum Kalorien.
- Honig: Oft als gesunde Alternative ausgelobt, aber 80 % sind Fruchtzucker und der Rest v.a. Wasser. Ein nennenswertes Mehr an Vitaminen oder Mineralien bringt dir Honig anstatt Zucker nicht.
Erythrit und Xylit (Birkenzucker): gelten rechtlich as Zusatzstoffe. Sie sind kalorienärmer bzw. Erythrit sogar kalorienfrei und verursachen keine Karies. In größeren Mengen können sie zu Blähungen und Durchfall führen. Für einige Tierarten (z. B. Hunde oder Kaninchen) ist Xylit giftig.
Ganz ohne Zucker auszukommen, ist oft schwierig, auch wenn Mediziner*innen und Ernährungswissenschaftler*innen empfehlen: je weniger, desto besser. Wir zeigen dir, welche Zuckersorten es gibt und wie du es schaffst, im Alltag etwas weniger Zucker zu dir zu nehmen.
Wichtig: Kinder unter einem Jahr sollten generell keine gesüßten Speisen essen. Honig ist für Babys tabu, da er die Bakterie Clostridium botulinum enthalten kann. Sie produziert Giftstoffe, die das unreife Immunsystem von Säuglingen noch nicht abwehren kann, auch Säuglingsbotulismus genannt. Ab dem 1. Geburtstag – manche Expert*innen nennen aus Sicherheitsgründen auch den 2. – ist das Risiko deutlich geringer, da der Magen-Darm-Trakt dann stabil genug ist.