Zum Anziehen: Kleidung (in Größe 50-62)
- 5-6 langärmelige Wickelbodys, die du deinem Baby nicht über den Kopf ziehen musst. Im Sommer zusätzlich solche mit kurzen Armen.
- Je 2-3 Strampler, bequeme Hosen mit elastischem Bund, langärmelige Oberteile, Schlafanzüge, die sich zum Wickeln aufknöpfen lassen, warme Pullover oder Strickjacken
- Je 2-3 Strumpfhosen, Söckchen und Erstlingsmützen
- 1 warmer Overall für draußen, z. B. aus Wollwalk
- 1 Babydecke oder 1 Fußsack für die Babyschale und/oder den Kinderwagen
- 5-6 weiche Mulltücher
Zum Wickeln: Ausstattung für den Wickelplatz
- 1-2 Packungen Windeln in Neugeborenengröße
- 2-3 Waschlappen
- Babyöl, Wundschutzcreme
- Wickelunterlage mit waschbarem Bezug
- Fieberthermometer
- Nagelschere
- Badeeimer oder Badewanne
Auch wenn du vielleicht schon große Lust aufs Einrichten hast: Ein Baby braucht in den ersten Lebensmonaten kein eigenes, vollausgestattetes Kinderzimmer. Am sichersten schläft dein Säugling in einem Beistellbett, das bestenfalls mit im Elternschlafzimmer steht. Es braucht nur einen Babyschlafsack – Decken, Kissen oder Nestchen nicht. Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) findest du Informationen zum Thema sicherer Babyschlaf. Lies auch unseren Schlafratgeber mit Tipps zum Ein- und Durchschlafen.
Du benötigst außerdem Ausstattung rund ums Thema Babyernährung – je nachdem, ob du stillst oder Babynahrung fütterst. Zur Ernährungs-Erstausstattung ist deine Hebamme eine kompetente Ansprechpartnerin.
Denk auch an Transportmöglichkeiten wie eine Babytrage und/oder einen Kinderwagen sowie einen Kindersitz bzw. eine Babyschale für das Auto. Viele Kliniken schreiben für die Entlassung nach der Geburt eine Babyschale für die Fahrt nach Hause vor. Ausführliche Checklisten für die Erstausstattung findest du z. B. bei „Ökotest“, im Familienportal NRW oder auf Infoseiten wie familie.de.
Weniger ist manchmal mehr
Vor allem, wenn du mit deinem 1. Kind schwanger bist, scheinen die Erstausstattung-Listen lang und die Auswahl in den Babyfachmärkten riesig. Vielleicht fragst du dich: Brauchen wir das wirklich alles? Gerade am Anfang der Babyzeit ist weniger oft mehr. Aus Kleidung wachsen Babys schnell heraus, und vieles erweist sich im Alltag später doch als unnötig oder passt nicht wirklich zu euren Bedürfnissen. Schühchen für Babys sehen vielleicht süß aus, aber solange es sich nicht selbstständig fortbewegt, sind sie unnötig. Tausch dich schon jetzt mit anderen werdenden Eltern aus oder frag in deinem Bekanntenkreis nach Tipps und Empfehlungen.
Um deinen Geldbeutel zu schonen, kannst du viele Dinge für die Erstausstattung auch gebraucht anschaffen, z. B. auf Kinderflohmärkten und Secondhand-Plattformen, oder dir ausleihen, z. B. von befreundeten Familien mit älteren Babys. Es gibt auch finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für die Anschaffung der Erstausstattung. Infos findest du z. B. bei der Caritas und der Bundesstiftung Mutter und Kind.