SSW 6 Alle Zeichen auf Schwanger­schaft

In dieser Phase entwickelt das Baby alle lebenswichtigen Organe – zuerst das Herz. Mit etwas Glück siehst du es im nächsten Ultraschall schlagen. Lies hier, was in dieser Woche außerdem passiert und wichtig wird.

In dieser Phase entwickelt das Baby alle lebenswichtigen Organe – zuerst das Herz. Mit etwas Glück siehst du es im nächsten Ultraschall schlagen. Lies hier, was in dieser Woche außerdem passiert und wichtig wird.

Das erwartet dich in SSW 6

In der 6. Schwangerschaftswoche befindest du dich im 2. Monat und im 1. Trimester deiner Schwangerschaft. Die frühe Phase der Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit. In deinem Körper wächst ein kleiner Mensch heran. So richtig realisiert hast du das vielleicht noch nicht – trotz positivem Testergebnis und vielleicht schon einer ärztlichen Bestätigung durch die 1. Vorsorgeuntersuchung. Und auch dein Körper zeigt dir deutlich, womit er gerade beschäftigt ist: Schwangerschaftsbeschwerden wie Müdigkeit, Übelkeit, ein Ziehen im Unterleib oder ein Spannen der Brust gehören vielleicht schon zu deinem neuen Alltag.

Gerade zu Beginn der Schwangerschaft ist es wichtig, deinen Körper mit allem zu versorgen, was er braucht. Die ersten 12 Schwangerschaftswochen, das sogenannte 1. Trimester, gelten als besonders sensibel, weil das Risiko für eine Fehlgeburt hier am höchsten ist. Das heißt aber nicht, dass du dich in Watte packen musst. Achte einfach gut auf dich und unterstütze deinen Körper mit Ruhe, Bewegung und gesunder Ernährung.

Dass es dir und deinem Baby gut geht und eventuelle Probleme rechtzeitig erkannt und behandelt werden können, wird im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge gecheckt. Jede Schwangere hat einen gesetzlichen Anspruch auf ausreichende medizinische Untersuchung und Beratung, die in den Mutterschaftsrichtlinien geregelt sind. Wusstest du, dass auch eine Hebamme die Schwangerschaftsvorsorge – mit Ausnahme der vorgeschriebenen Ultraschalluntersuchungen – durchführen kann? Nimm alle gynäkologischen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig bei deiner Ärztin, deinem Arzt oder deiner Hebamme wahr und nutze die vielen weiteren Angebote deiner Pronova BKK für eine gesunde und sichere Schwangerschaft.

Dein Baby in SSW 6

In der 6. Schwangerschaftswoche ist dein Baby durchschnittlich 4 mm groß – ungefähr so winzig wie ein Reiskorn. Das Gewicht ist noch nicht messbar. Der Fötus hat sich fest in der Gebärmutter eingenistet und entwickelt in dieser Phase alle lebenswichtigen Organe. Die Plazenta und die Nabelschnur versorgen dein Baby mit Sauerstoff.

Das Herz ist das 1. Organ, das sich bildet. Beim nächsten Ultraschall kannst du es mit etwas Glück schon schlagen sehen und hören. Mit 100–120 Schlägen pro Minute schlägt es doppelt so schnell wie deines, um Sauerstoff und Blut zu den sich entwickelnden Organen zu pumpen.

Weitere körper­liche Ent­wick­lungen in SSW 6

  • Der Kopf des Babys macht mehr als die Hälfte der Körpergröße aus.
  • Am Neuralrohr haben sich Knöchelchen gebildet, aus denen später das Gehirn, die Wirbelsäule, das Rückenmark und die Rippen entstehen.
  • Bereits jetzt bilden sich die Mundöffnung, der Unterkiefer und die Stimmbänder aus.
  • Außerdem werden die Nervenbahnen für die Lunge, Leber und Schilddrüse sowie das Innenohr und den Darm angelegt.
  • Die Nabelschnur kommt ihrer Hauptaufgabe nach: dein Kind zu versorgen. Die Nabelvene transportiert Nährstoffe und Sauerstoff zum Kind, und die beiden Arterien transportieren Abfallprodukte wie Kohlendioxid zur Plazenta zurück.

Dein Körper in SSW 6

Dein Körper gibt gerade alles, um die Schwangerschaft in diesem frühen Stadium zu stabilisieren. Das Schwangerschaftshormon hCG steigt weiter an, es verdoppelt sich alle 2 Tage. Seine wichtigste Funktion ist es jetzt, die Schwangerschaft zu erhalten. hCG stimuliert die Gelbkörper-Drüse im Eierstock, das Hormon Progesteron auszuschütten. Das Progesteron wiederum gibt das Signal an die Eierstöcke, keine weiteren Eizellen mehr heranreifen und den Eisprung ausbleiben zu lassen. Außerdem wird auch die Menstruationsblutung verhindert.

Viele Frauen bekommen den Hormonanstieg direkt zu spüren: Schwangerschaftsanzeichen wie Übelkeit, Müdigkeit, Spannungsgefühle in der Brust oder ein empfindlicher Geruchssinn zeigen, dass die hormonellen Veränderungen in vollem Gange sind.

Unterleibsschmerzen, ein Ziehen im Unterleib oder diffuse Bauchschmerzen sind in den ersten Wochen der Schwangerschaft nicht ungewöhnlich. Grund dafür sind die sich dehnenden Bänder, die deine Gebärmutter halten. Sie passen sich so dem stetigen Wachstum der Gebärmutter an.

Auch dein Kreislauf kann jetzt stärker gefordert sein: Der Blutdruck sinkt leicht, und durch die vermehrte Durchblutung kann dir schneller schwindelig werden. Nimm dir regelmäßig Zeit für Pausen, iss kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt und höre gut auf die Signale deines Körpers.

Übelkeit in der Schwanger­schaft

Du bist nicht allein: Bis zu 70 % aller Schwangeren sind von Schwangerschaftsübelkeit betroffen. Typischerweise treten Symptome von Übelkeit und Erbrechen zwischen SSW 4 und 7 auf. In 60 % der Fälle verschwinden sie zum Ende des 1. Trimesters wieder. Manche Frauen haben noch länger mit Übelkeit zu kämpfen, aber in 90 % der Fälle sind die Übelkeitssymptome bis zur SSW 20 verschwunden.

Die Gründe für Schwangerschaftsübelkeit können nicht eindeutig geklärt werden, da mit der Schwangerschaft viele körperliche Veränderungen einhergehen und jede Schwangere anders darauf reagiert. Eine Kombination verschiedener Einflüsse ist wahrscheinlich, z. B.:

  • Veränderungen des Hormonspiegels
  • Niedrige Blutzuckerwerte
  • Gesteigerte Geruchssensibilität
  • Stress
  • Empfindlicher Magen
  • Erbliche Gründe

Das hilft bei Schwanger­schafts­übelkeit

Die weit verbreitete Schwangerschaftsübelkeit ist zwar lästig, aber für dich und dein Kind meist ungefährlich. Oft sind die Beschwerden mit einer ballaststoffreichen, magenschonenden Ernährung und verschiedenen Hausmitteln schon gut in den Griff zu bekommen. Frag auch deine Hebamme um Rat und versuch es mal hier mit:

  • Iss kleinere, regelmäßige Mahlzeiten über den Tag verteilt, um deinen Magen weniger zu belasten und den Blutzuckerspiegel stabil zu halten.
  • Meide stark gewürzte, scharfe, sehr zuckerhaltige oder fettige Mahlzeiten, um deinen Verdauungstrakt nicht zu belasten.
  • Trink ausreichend Flüssigkeit (ca. 1,5–2 Liter am Tag), z. B. Wasser und Tee. Auch auf Ingwer – als Tee aufgebrüht oder als Ingwerscheibe im Wasser – schwören viele Schwangere. Aber Vorsicht: Manche Teesorten werden Schwangeren gar nicht oder nur in geringen Mengen empfohlen, z. B. Fencheltee oder entwässernde Sorten wie Brennnesseltee. Im Zweifelsfall solltest du bei deiner Hebamme oder in der gynäkologischen Praxis nachfragen.
  • Lege dir Zwieback, Knäckebrot oder salzige Cracker am Abend zuvor auf den Nachttisch und iss davon noch vor dem Aufstehen. Das hilft, den niedrigen Blutzuckerspiegel nach der Nacht auszugleichen, der oft der Auslöser für die Übelkeit ist. Ein Glas Wasser nach dem Aufwachen kann den Magen zusätzlich beruhigen.

Bei der besonders starken Form der Schwangerschafts­übelkeit helfen Hausmittel hingegen nicht: Von Hyperemesis gravidarum sprechen Mediziner*innen, wenn Schwangere mehr als 5x täglich erbrechen und sie mehr als 5 % ihres Körpergewichts verlieren. Die Folgen können Dehydrierung, Elektrolytstörungen und Mangelernährung sein. Betroffen sind ca. 1 % der Schwangeren. Die Symptome bessern sich meist erst zur Hälfte der Schwangerschaft, können aber auch bis zur Geburt anhalten.

Wichtig: Sprich deine Ärztin bzw. deinen Arzt oder deine Hebamme an, wenn du das Gefühl hast, dass es sich bei deiner Übelkeit nicht mehr um eine „normale“ Schwangerschaftsbeschwerde handelt. Wenn du Gewicht verlierst statt zuzunehmen oder du stark erschöpft bist, brauchst du medizinische Hilfe. Manchmal reicht es schon, deinen Körper mit Flüssigkeit, Nährstoffen und Medikamenten zu stabilisieren. In schweren Fällen ist bei einer Hyperemesis gravidarum ein Aufenthalt im Krankenhaus nötig, um dich und dein Baby wieder gut zu versorgen und eure Gesundheit zu beobachten.

Diese Unter­suchungen stehen in SSW 6 an

Falls du noch nicht bei deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt oder einer Hebamme warst, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, einen Termin für die 1. Vorsorgeuntersuchung zu vereinbaren. Diese ist ab SSW 5 möglich. Bei diesem Termin bekommst du auch deinen Mutterpass.

Mutterpass: Begleiter in der Schwanger­schaft

Der Mutterpass ist ein offizielles medizinisches Dokument, in dem der Verlauf deiner Schwangerschaft dokumentiert wird und alle relevanten Gesundheitsdaten festgehalten werden. Darin stehen alle Ergebnisse der regelmäßigen Untersuchungen, Ultraschallbefunde und mögliche Risikofaktoren sowie weitere wichtige Informationen. Während der Schwangerschaft – und auch noch danach – ist dein Mutterpass eine wichtige Informationsquelle für behandelnde Ärzt*innen, Hebammen und das medizinische Personal. Deshalb solltest du ihn immer bei dir tragen und zu allen Untersuchungen mitbringen.

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Bonus für den Mutterpass

Für einen vollständigen Mutterpass erhältst du 100 € Bonus von uns. Einfach am Bonusprogramm teilnehmen und alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Wenn du zum 1. Mal an unserem Bonus teilnimmst, kannst du dich zusätzlich über 50 € Starter-Bonus freuen.

Doppeltes Glück: Schwanger mit Zwillingen

Die Wahrscheinlichkeit, mit Zwillingen schwanger zu werden, wird in der Fachliteratur mit etwa 1 % aller Schwangerschaften angegeben. Es kommt also in 1 von etwa 80 bis 90 Fällen zu einer Zwillingsschwangerschaft. Diese unterscheiden sich in verschiedenen Punkten von Schwangerschaften mit einem Kind:

  • Der Bauch wächst oft schneller, die Schwangere nimmt früher und im Verlauf der Schwangerschaft mehr Gewicht zu. Verschiedene Beschwerden können häufig früher und intensiver auftreten.
  • Die Schwangeren haben allein aufgrund der stärkeren körperlichen Belastung durch 2 (oder mehr) Kinder im Bauch ein erhöhtes Risiko für Komplikationen und kompliziertere Schwangerschaftsverläufe. Engmaschige Kontrolluntersuchungen sind daher vorgesehen.

Wie wird eine Zwillings­schwanger­schaft festgestellt?

Wenn du schon jetzt deutliche Schwangerschaftsanzeichen feststellst, sich dein Bauch bereits leicht wölbt und du Beschwerden wie starke Übelkeit hast, kann es sein, dass du mit Zwillingen schwanger bist. Auch ein deutlich erhöhter Wert des Schwangerschaftshormons hcG ist ein Hinweis. Um dieser Vermutung nachzugehen, kann deine Ärztin oder dein Arzt eine Ultraschalluntersuchung machen. Diese ist bei Verdacht auf eine Zwillingsschwangerschaft bereits ab SSW 6 möglich, die Diagnose wird dann beim 1. Basis-Ultraschall ab SSW 9 gesichert. Dann wird auch gecheckt, ob es ein- oder zweieiige Zwillinge sind.

2 Babys sind aus einer Eizelle entstanden, die von einem Spermium befruchtet wurde. Sie teilen sich oft eine Plazenta und/oder die Fruchtblase. Die Kinder haben die gleiche DNA und damit auch das gleiche Geschlecht. Medizinische Quellen, z. B. das Spektrum-Kompaktlexikon der Biologie geben an, dass etwa 30 % der Zwillingsgeburten eineiig und 70 % zweieiig sind.

2 Eizellen wurden gleichzeitig oder hintereinander von je 2 Samenzellen befruchtet. Beide Babys haben ihre eigene Plazenta und Fruchtblase. Die Kinder sind genetisch nicht identischer als normale Geschwister.

Wie läuft die Schwangeren­vor­sorge bei Zwillingen ab?

Da das Risiko für Komplikationen wie Frühgeburten oder angeborene Fehlbildungen bei Zwillingen höher ist als bei Einlingen, werden diese Schwangerschaften immer als Risikoschwangerschaft eingestuft. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass es zu Komplikationen kommen muss, sondern dass eine engmaschigere medizinische Überwachung notwendig ist. Du hast darum mehr Vorsorgetermine bei deiner Frauenärztin, deinem Frauenarzt oder deiner Hebamme. Oft finden diese alle 2 Wochen und ab SSW 28 wöchentlich statt. In ärztlicher Absprache hast du außerdem die Möglichkeit, weitere pränataldiagnostische Untersuchungen in Anspruch zu nehmen.

Eineiige Zwillinge werden im Rahmen der Schwangerenvorsorge noch sorgfältiger überwacht als zweieiige. Da sie sich oft eine Plazenta teilen, haben sie ein höheres Risiko für Komplikationen und Frühgeburten. Die Blutversorgung kann z. B. zwischen den Kindern ungleichmäßig verteilt sein, was zu Unterschieden in der Entwicklung und im Wachstum führen kann.

Kommen Zwillinge früher zur Welt?

Da der Druck auf den Muttermund durch das höhere Gewicht von 2 oder mehr Kindern enorm steigt, kommen Zwillinge oft früher als Einlinge zur Welt. 40 % aller Zwillinge werden in SSW 38 geboren – und gelten damit als termingerecht und reif geboren. Mehr als 60 % der Zwillinge werden allerdings vor SSW 37 geboren und gelten damit als Frühgeburt. Von den Zwillings-Frühchen kommen 12 % vor SSW 32 zur Welt. Entsprechend der Leitlinie zur Überwachung und Betreuung von Zwillingsschwangerschaften der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) sollen zweieiige Zwillinge bei unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf zwischen SSW 37–38 geboren werden, eineiige zwischen SSW 36–37.

Fehlgeburten: Das solltest du jetzt wissen

Fehlgeburten treten am häufigsten (zu 80 %) in den ersten 12 Schwangerschaftswochen auf. Oft passiert es aber noch viel früher, bevor die Frau überhaupt weiß, dass sie schwanger ist. Da Fehlgeburten nicht immer erfasst werden, handelt es sich bei den Zahlen meist um Schätzungen. Der Berufsverband der Frauenärzte gibt an, dass etwa jede 3. Frau mindestens eine Fehlgeburt in ihrem Leben hat. Mit einer Fehlgeburt bist du also nicht allein!

Typische Anzeichen können Schmierblutungen, krampfartige Unterleibsschmerzen oder ein plötzliches Nachlassen der Schwangerschaftssymptome sein. Aber: Nicht jede leichte Blutung bedeutet automatisch eine Fehlgeburt. Gerade in der Frühschwangerschaft sind sie häufig und oft harmlos. Solltest du solche Symptome bemerken, such ärztliche Hilfe auf.

Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung wird dem Verdacht auf das verfrühte Ende der Schwangerschaft nachgegangen. Ab SSW 6 sollte eine Fruchthöhle mit Dottersack, ab SSW 7 ein Embryo mit Herzaktion zu sehen sein. Zusätzlich wird der Spiegel des Schwangerschaftshormons (hCG) in deinem Blut gemessen. So bekommst du schnell Gewissheit.

Du kannst einer Fehlgeburt nicht vorbeugen oder bist schuld daran, wenn sie passiert. Viele Auslöser, insbesondere genetische Veränderungen beim Embryo, sind einmalige Zufälle. Laut Universitätsklinikum Heidelberg lässt sich in rund der Hälfte aller Fälle keine klare Ursache finden.

Aber trotzdem kannst du einiges tun, um die Schwangerschaft bestmöglich zu unterstützen:

Kind

Frühgeburtsrisiko senken

Mit dem wissenschaftlich fundierten Vorsorge­programm BabyCare begleiten wir dich durch deine Schwangerschaft. BabyCare hilft, individuelle Schwangerschaftsrisiken zu erkennen und zu senken. Starte jetzt mit dem Programm – für eine gesunde und sichere Schwangerschaft.

Darum solltest du dich in SSW 6 kümmern: Hebammen­suche

Damit du von Anfang an bestens betreut wirst, starte so früh wie möglich mit der Suche nach einer Hebamme, am besten, sobald der Test positiv ist. Überlege dir, wie du dir die Vorsorge in der Schwangerschaft und die Betreuung während und nach der Geburt vorstellst. Suche dir eine Hebamme für die Schwangerschaftsvorsorge, die in deinem Umkreis arbeitet, und checke zunächst, welche Leistungen sie anbietet. Um herauszufinden, ob die Chemie zwischen euch stimmt, vereinbart zunächst ein Erstgespräch. Ideal ist es, wenn dich diese Person auch nach der Geburt in der Zeit des Wochenbetts betreut. So könnt ihr in den kommenden Wochen und Monaten Vertrauen aufbauen.

Hier kann deine Suche starten:

Hebammenhilfe: Das zahlen wir

Von Beginn der Schwangerschaft an kannst du Hebammenhilfe in Anspruch nehmen. Wir übernehmen die Kosten für zugelassene Hebammen in der Schwangerschaft, während der Geburt und danach – einschließlich der Hausbesuche und Beratungen. Wichtig ist, dass die Hebamme die Kosten direkt mit uns abrechnen kann.

Die meisten Hebammen bieten ihre Leistungen in Form von Hausbesuchen an, andere in einer Hebammenpraxis, einem Geburtshaus oder auch einer Arztpraxis. Solltest du dich körperlich schonen müssen, ist es ein großer Vorteil, wenn die Hebamme zur Vorsorge zu dir nach Hause kommt.

Auch wenn es bis zur Geburt noch lange dauert: Frag die Hebamme schon jetzt, ob sie eine Hebammen-Rufbereitschaft anbietet. So hast du die Sicherheit, dass eine dir vertraute Hebamme zum Zeitpunkt der Geburt für dich da ist. Die Rufbereitschaft beginnt in der Regel ab der 32. Schwangerschaftswoche. Wir beteiligen uns an den Kosten dafür: Pro Schwangerschaft bekommst du eine Zuzahlung von bis zu 250 €. Dafür musst du nur die Rechnung der Hebamme bei uns einreichen.

Das steht dir nach der Geburt zu:

  • In den ersten 10 Tagen nach der Geburt: 2 Hausbesuche pro Tag.
  • Bis zum Ende der 12. Lebenswoche: Bis zu 16 weitere Kontakte – sowohl telefonisch als auch persönlich.
  • Bis zum Ende der Stillzeit: Weitere Beratungstermine bei Stillproblemen, zur Beikostberatung oder anderen Fragen und Schwierigkeiten.

Hebammenbesuche, die über diesen gesetzlich vorgesehenen Rahmen hinausgehen, müssen ärztlich verordnet werden. Über die Kelaya-App kannst du zudem an einer kostenlosen Hebammensprechstunde teilnehmen.

Kind

Vertraute Unterstützung, wenn es losgeht

Deine Hebamme an deiner Seite: Mit der Rufbereitschaft steht deine Hebamme in den letzten Wochen vor der Entbindung jederzeit bereit für die Geburt. Und weil wir wissen, wie wertvoll dies sein kann, unterstützen wir diese Hebammen-Extraleistung mit bis zu 250 €.